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Arbeitszeit verringern -Lohnausgleich

| 12. Februar 2019 23:55 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeite in einem Büro und habe einen Arbeitsvertrag mit 40 Stunden. Die reguläre Arbeitszeit beträgt in der Woche 37,5 Stunden, es existiert kein Änderungsvertrag. Ich bekomme einen Bruttolohn von 2400€. Nun möchte ich in der Woche 4,5 Stunden in der Woche weniger arbeiten. Wie berechnet sich jetzt der neue Arbeitslohn und auf welche Summe würde ich kommen?

Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie 37,5 Stunden die Woche arbeiten und Ihr Gehalt 2400 brutto beträgt, haben Sie einen Stundenlohn in Höhe von 14,77 Euro. Bei eine Verringerung der wöchentlichen Stundenzahl um 4,5 Stunden arbeiten Sie im Monat 19,5 Stunden weniger, was eine Gehaltseinbuße von 228,01 Euro ausmacht. Demnach würde Ihr Monatsgehalt 2111,99 Euro betragen. Auf die 40 Stunden im Arbeitsvertrag kommt es nicht an, sondern darauf, wieviel Sie tatsächlich arbeiten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 1. März 2019 | 15:10

Sehr geehrter Herr Hauser.
ich hatte mir die Summe auch schon berechnet - brauchte aber Ihre Unterstützung-kein Problem.
Meine Nachfrage zu diesem Thema:
Ich arbeite seit 2002 in einem kleinen Steuerbüro. Schon vorher hat die Chefin die Mittagspause von 30 Minuten auf eine Stunde verlängert. Sie macht mit uns zusammen Mittagspause und hat uns die 30 Minuten nicht berechnet.
Da ich jetzt die Arbeitsstunden wöchentlich um 4,5 Stunden mindern möchte, fällt Ihr ein, dass ich ja zusätzlich eine halbe Stunde Mittagspause von Ihr geschenkt bekomme und die soll mit in die Berechnung der Wochenarbeitszeit einfließen.
Ich habe kein Problem damit nur eine halbe Stunde Mittagspause zu machen - gibt es da aber nicht ein Gewohnheitsrecht.

Vielen Dank und ein schönes Wochenende

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 2. März 2019 | 16:20

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Ihr Arbeitgeber bei allen die Mittagspause nur mit 30 Minuten berechnet, kann er dies bei Ihnen, auch wenn Sie die Stunden reduzieren, nicht anders handhaben.
Dies gebietet bereits der Gleichbehandlungsgrundsatz.

Beste Grüße
Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 13. Februar 2019 | 08:27

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die positive Bewertung. Leider hat sich aber ein Zahlenfehler eingeschlichen. Die Gehaltseinbuße beträgt 288,01. Die angegebene Endsumme stimmt hingegen wieder. Ist vermutlich der nächtlichen Bearbeitung geschuldet.

Beste Grüß

Ralf Hauser, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Bewertung des Fragestellers 13. Februar 2019 | 08:01

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