Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Arbeitszeit der Exfrau


14.09.2006 21:17 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Tochter wird im November 16 Jahre alt und lebt bei der Mutter
Sohn wurde diesen Monat volljährig und lebt bei mir
Beide Elternteile sind nun barunterhaltspflichtig gegenüber dem Sohn
Mutter arbeitet halbtags.Ganztags wäre möglich (Beamtin).
1) Ist es für die Mutter (Exfrau) zumutbar ganztags arbeiten zu
gehen,damit der Sohn den max. möglichen Unterhalt erhält ?
2) Wenn Sie nicht ganztags arbeiten möchte, darf man dann bei
der Unterhaltsberechnung Ihren möglichen fiktiven ganztags
Verdienst einsetzen ?
Für Ihre Bemühungen vielen Dank im voraus
Mit freundlichem Gruß
Ein Vater

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Richtig ist es, dass mit Vollendung des 15. Lebensjahres des Kindes eine Vollerwerbsobliegenheit des bedürftigen Ehegatten anzunehmen ist.

Wenn es sich bei Ihrem volljährigen Sohn um ein privilegiert volljähriges Kind handelt (wohnhaft bei den Eltern oder einem Elternteil und noch in der allgemeinen Schulausbildung) dann besteht auch diesem Kind gegenüber eine gesteigerte Erwerbsobliegenheit.

Einkünfte aus unterlassener zumutbarer Erwerbstätigkeit könnten dann zu dem Einkommen, welches zur Unterzahlung zur Verfügung stehen soll, hinzugerechnet werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.

Nachfrage vom Fragesteller 15.09.2006 | 11:58

Sehr geehrte Frau Reeder,
vielen Dank für Ihre Antwort. Anbei noch mal Ihre Kernaussage, bei der ich den Begriff "UNTERZAHLUNG" nicht verstehe.
Einkünfte aus unterlassener zumutbarer Erwerbstätigkeit könnten dann zu dem Einkommen, welches zur Unterzahlung zur Verfügung stehen soll, hinzugerechnet werden.
Sie schreiben könnten.Wenn ich nun eine Gegenrechnung mit dem möglichen Ganztags Verdienst meiner Exfrau aufstelle, hat diese Berechnung dann auch vor Gericht Bestand, wenn es dann soweit kommt und man es nicht schafft sich vorher zu einigen ?
PS:Sohn lebt bei mir und geht noch zur Schule
Für Ihre Bemühungen vielen Dank im voraus
Mit freundlichem Gruß
Ein Vater

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.09.2006 | 21:00

Von Ihrem Einkommen können Sie noch Abzüge vornehmen wie zum Beispiel berufsbedingte Aufwendungen. Gegenüber einem privilegiert volljährigem Kind haben Sie einen Selbstbehalt von 890 € bei Erwerbstätigkeit. Nur der Betrag, der dann abzüglich des Selbstbehaltes übrig bleibt, steht für Unterhaltszahlungen gegenüber Ihrem Sohn zur Verfügung. Den Haftungsanteil Ihrer Frau können Sie mit der Hinzurechnung des fiktiven Einkommens aus unterlassener zumutbarer Erwerbstätigkeit ermitteln. Diesen Betrag müsste dann aber Ihr Sohn gegenüber seiner Mutter geltend machen.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER