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Arbeitszeiberechnung nach Krankheit

| 30.11.2009 15:53 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla


meine frau arbeitet in einer justizvollzugsanstalt in sachsen. beamtin. nach längerer krankschreibung, werden für die freien tage (welche durch dienstplan vorliegen) gutstunden abgezogen, obwohl eine krankmeldung vorliegt.zb.: mo- fr. krank,die+mi frei,16 std minus.dies geht solange, bis der gutstundenvorat aufgebraucht ist...kann dies rechtens sein ??

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage!

Nachfolgend möchte ich Ihre Frage sehr gerne unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Sachverhaltsschilderung stellt es sich so dar, dass Ihrer Frau die betreffenden Krankheitstage, an denen sie frei hätte, als quasi Fehlzeiten angerechnet werden.

Dies kann nicht sein und ist insoweit unrechtmäßig. Sofern Ihre Frau nämlich ordnungsgemäß krank geschrieben ist, zählt diese Krankschreibung für den gesamten Zeitraum der Krankschreibung, sodass ihr für einzelne innerhalb dieses Zeitraumes liegenden Tage keine Fehlzeiten angerechnet werden dürfen beziehungsweise keine Gut-Stunden, so wie sie es nennen, abgezogen werden dürfen.


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann.


So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine
völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Montagnachmittag und einen guten Wochenstart!


Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
kanzlei.newerla@web.de
Tel. 0471/3088132

Nachfrage vom Fragesteller 30.11.2009 | 16:41

besten dank. ist ja unvorstellbar, das bei einem staatlichen arbeitgeber, solche praktiken schon über einen längere zeitraum gehandhabt werden.was kann dagegen unternommen werden ? bis zu wieviel jahre können die abgezogenen stunden rückvergütet werden ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.11.2009 | 21:07

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Vielen Dank zunächst für die freundliche Bewertung :-).
Sie bzw. Ihre Frau sollte den direkten Vorgesetzten, also den Dienstherrn darauf ansprechen. Zudem sollte falls vorhanden der Betriebsrat darauf angesprochen werden und um Abhilfe bzw. Vermittlung mit dem Arbetigeber ersucht werden.

Sollte all dieses nicht helfen, sollte Ihre Frau einen im Arbeitsrecht erfahrenen Kollegen vor Ort mit der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragen.

Das mit der Rückvergütung ist so nicht ganz eindeutig und kann von mir aus der Ferne nicht abschließend beurteilt werden. Jedenfalls wäre Ihrer Frau für die weggenommenen freien Tage andere freie Tage zu geben. Nur wenn dieses nicht möglich ist, wäre die Frage nach einer entsprechenden Ersatzvergütung anzusprechen.

Diese Ansprüche unterliegen grundsätzlich der regelmäßigen Verjährungsfirst von 3 Jahren gem. §§ 195,199 BGB.

Ich hoffe ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantowrtet zu haben und wünsche Ihnen und insbesondere Ihrer Frau noch alles Gute in der Angelegenheit!

Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
kanzlei.newerla@web.de
Tel. 0471/3088132


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Bewertung des Fragestellers 30.11.2009 | 16:41

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FRAGESTELLER 30.11.2009 5/5,0
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