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Arbeitsverweigerung bei Nichtzahlung der Nachtzuschläge

14.05.2008 21:07 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo, habe eine grundsätzliche Frage: Arbeite seid Dez. 2006 nur nachts (22.00 - 6.00 Uhr)Autobahntankstelle. AG zahlt weder Nachtzuschläge noch erhalte ich freie Tage. Durch momentane Krankmeldung; kann ich dem AG meine Arbeitsleistung verweigern, wenn ich meine Stelle wieder antreten muß, wenn er mir weiterhin keine Nachtzuschläge zahlt? Wie verhalte ich mich? Zu erwähnen wäre, daß der AG nicht tarifgebunden ist, leider mit dem jetzigen Pächter auch kein Arbeitsvertrag vorliegt.

Im voraus besten Dank.

14.05.2008 | 21:21

Antwort

von


(2283)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
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Sehr geehrter Ratsuchender,


hier liegt eine ausgleichspflichtige Nachtarbeit vor, da Zeiten von 23 - 6 Uhr mit umfasst werden.

Daher haben Sie einen Zahlungsanspruch, der sich aus § 6 Abs. 5 ArbZG i.V.m. § 611 BGB (jeweils nachzulesen über unsere Homepage ergibt. Die Höhe richtet sich dabei nach einem angemessenen Zuschlag auf das Bruttoarbeitsentgelt ( BAG, Urt. v. 27.05.2003, Az.:9 AZR 180/02 ).

Der Urlaubsanspruch steht Ihnen vollständig erst nach einer Wartezeit von sechs Monaten zu, so dass wichtig ist, wann Sie im Dezember begonnen haben.


Mit Ihren Ansprüchen müssen Sie zunächst den Arbeitgeber in Verzug setzen, diese also vorab mit einer kurzen Frist geltend machen, wobei beim Urlaub aber die betrieblichen Belange zu berücksichtigen sind.

Weigern Sie sich ohne Verzug, werden Sie mit einer fristlosen Kündigung rechnen müssen.


Die Frage der Tarifgebundenheit oder Schriftform des Arbeitsvertrages spielt dabei keine Rolle.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt
Thomas Bohle


ANTWORT VON

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