Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
491.282
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Arbeitsvertrag...so rechtens?


30.12.2005 14:31 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Achim Schroers



Werte Damen und Herren!

Ich fange ab 02.01. eine Stelle als Krankenschwester bei einer Hauskrankenpflege an.
Den Arbeitsvertrag hab ich noch nicht unterschrieben,sondern erstmal nur zum durchlesen mitgenommen.
Im Vergleich mit meinem alten Arbeitsvertrag bin ich stutzig geworden.
Beim Thema Vergütung steht jetzt "....€ pro Stunde" und in dem alten Vertrag stand "Gehalt: .....€ monatlich brutto".

Nun hab ich gehört,dass Arbeiter mit Stundenlohn vergütet werden,aber Krankenschwester zählt zu den Angestellten und da müßte ein festes Gehalt im Vertrag stehen.
Ist das so?Muß ich das mit meinem Chef klären?Entstehen mir irgendwelche Nachteilen,wenn ich es so belasse(Krankenversicherung etc.)??

Vielen Dank für die Antwort!

MfG
Kathi

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

In der Tat wird bei Arbeitern häufig, jedoch nicht immer, die Arbeitsvergütung auf Stundenlohnbasis berechnet, während Angestellten regelmäßig ein monatliches Festgehalt gewährt wird. Allerdings können die Arbeitsvertragsparteien die Bemessung der Arbeitsvergütung grundsätzlich völlig frei vereinbaren. Insoweit gilt also der allgemeine Grundsatz der Vertragsfreiheit.

Etwas anderes kann allerdings bei Tarifgebundenheit der Arbeitsvertragsparteien gelten, wenn der anzuwendende Tarifvertrag bindende Regelungen zur Arbeitsvergütung enthält. Ob dies bei Ihnen der Fall ist, können Sie, sofern Sie Gewerkschaftsmitglied sind, bei Ihrer Gewerkschaft in Erfahrung bringen oder auch beim Bundesministerium für Arbeit (dort wird ein Tarifvertragsregister geführt).

Bei der Berechnung des Arbeitsentgelts auf Stundenlohnbasis sollten Sie allerdings darauf achten, dass Ihr Arbeitsvertrag eine Regelung zum Beschäftigungsumfang enthält, wie etwa: "Die Mitarbeiterin wird mit einem Beschäftigungsumfang von durcchschnittlich 167 Std. im Monat (100%) eingestellt."

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion gerne noch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Achim Schroers
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 31.12.2005 | 09:04

Werter Herr Schroers!

Vielen Dank für die hilfreiche Antwort!

Es steht drin unter Arbeitszeit: "40 Std. wöchentlich",also nehme ich an,dass es so ok ist,oder?

Ich wünsche ein erfolgreiches neues Jahr!

MfG
Kathrin

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.12.2005 | 10:39

Sehr geehrte Fragestellerin,

ja, die getroffene Vereinbarung zur wöchentlichen Arbeitszeit ist so in Ordnung.

Auch ich wünsche Ihnen ein glückliches und efolgreiches Jahr 2006!

Mit freundlichem Gruß


Achim Schroers
Rechtsanwalt


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 62467 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Klar und verständlich erklärt, sehr freundlich, Weiterempfehlung. Die Situation ist, wie ich dachte, aber es ist gut, es noch einmal zu lesen.... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Superschnelle, ausführliche Antwort, vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
3,4/5,0
Trotz aller erforderlichen Informationen in meiner Anfrage war die erste Antwort nicht korrekt. Der Entscheid als solcher wurde nicht erkannt, sondern lediglich als Information bewertet. Für diese Antwort hätte ich den Anwalt ... ...
FRAGESTELLER