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Arbeitsvertrag unterschrieben besseres Angebot vom anderen Arbeitgeber bekommen

| 15.07.2016 14:16 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Hallo,
ich war bisher befristet bis zum 31.07.16 angestellt, diese Befristung läuft aus,
durch eine Kranheit bin ichkrankgeschrieben bis einschlieslich 01.08.16.
Habe diesbezüglich am 04.07.16 einen Arbeitsvertrag unterschrieben ab dem 01.08.16 und habe gestern ein besseres Angebot bekommen,was ich auch annehmen möchte, wie komme ich da jetzt aus dem unterschriebenen Arbeitsvertrag raus? Auszüge aus dem Vertrag:der Arbeitsvertrag wird zunächst auf Probe für die Dauer von 6 Monaten abgeschlosse und endet mit Ablauf der Probezeitund kann mit einer Frist von 3 Arbeitstagen zu jedem Kalendertag gekündigt werden.Der Vertrag ist auf 2 Jahre befristet.

Im Falle einer schuldhafter Nichtaufnahme oder vertragswidrigen Beendigung der Tätigkeitist dem Arbeitgeber verpflichtet eine Konventtionalsrafe zu zahlen in Höhe eines Monatsgehaltes brutto Stundenlohn 9,00 Euro die Arbeitszeit wurde auf 6,5 Std. am Tag 6 Tage in der Woche fest gesetzt.

Kann ich jetzt den Arbeitsvertrag aufgrund meiner Kranheit kündigen? da ich ihn ja nicht fristgerecht antreten kann oder muss ich mich einfach noch etwas länger krankschreiben lassen? Ich könnte bzw möchte auch bei meinem neuen Arbeitgeber zum 01.08.16 anfangen da ich da einen Vollzeitjob habe und mehr Geld verdiene.Zudem muss ich auch noch in stationäre Behandlung wegen Herzprobleme. Für eine Aussgekräftige Antwort oder Kündigungsformulierung wäre ich dankbar

Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Der neu abgeschlossene Arbeitsvertrag sieht innerhalb der vereinbarten Probezeit eine Kündigungsmöglichkeit von 3 Arbeitstagen vor.

Die Vertragsstrafe für den Fall der Nichtaufnahme der Arbeit soll ein Monatsgehalt betragen.

Das benachteiligt Sie unangemessen und ist von daher gemäß § 307 BGB unwirksam, vgl. Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 04.03.2004, 8 AZR 196/03.

Sie können von daher dem Arbeitgeber Ihre Kündigung zukommen lassen; eine Vertragsstrafe zu zahlen, sind Sie nicht verpflichtet.

Diese Kündigung kann auch schon vor Arbeitsantritt ausgesprochen werden.


Mit freundlichen Grüßen




Bewertung des Fragestellers 17.07.2016 | 10:40

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