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Arbeitsvertrag per E-Mail

14.10.2009 08:22 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Hallo,
ich habe ein Agreement per e-mail von einer amerikanischen Company erhalten. Letztendlich soll das ein gültiger Arbeitsvertrag sein. Eine Unterschrift von Hand ist jedoch nicht darunter sondern nur der Name des zuständigen Managers. Ich soll diesen Vertrag unterschreiben und dann per Post zurück schicken. Ist so eine Form in der deutschen Rechtsprechung überhaupt rechtsgültig?

Sehr geehrter Fragesteller,

für den Abschluss eines Arbeitsvertrages gibt es keine Formvorschriften, sodass dieser auch mündlich geschlossen werden kann.

D.h. eine schriftliche Fixierung der Vertragsbedingungen mit Unterschriften der Vertragspartner ist nicht notwendig. Insoweit käme der Vertrag wirksam zustande.

Jedoch ist von einer solche Form abzuraten, da es im Streitfall zu Beweisschwierigkeiten kommen kann, welche Bedingungen Vertragsbestandteil geworden sind.

Ich rate Ihnen daher den Arbeitgeber zu bitten, Ihnen eine unterschriebene Vertragsurkunde zuzusenden. Dies kann auch nach Abschluss des Vertrages erfolgen, also nachdem Sie den von Ihnen unterschriebenen Vertrag an den Arbeitgeber versandt haben.

Der Anspruch auf einen schriftlichen und unterschriebenen Vertragstext ergibt sich aus § 2 Nachweisgesetz (NachwG )

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Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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