Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
490.781
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Arbeitsvertrag, nicht fristgerechte Kündigung durch AN


| 05.04.2018 21:08 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Holger Traub, Dipl. Kfm.



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe meinen Arbeitsvertrag bereits wirksam und fristgerecht (3 Monate zum Monatsende) zum 30. Juni gekündigt. Ich möchte aber bereits zum 15.6. aussteigen bzw. nicht fristgerecht kündigen.
Ich habe einen Aufhebungsvertrag vorgeschlagen, mein AG möchte allerdings von mir ein neues Kündigungsschreiben "nicht fristgerecht zum 15.6." erhalten.
Wenn ich das neue Kündigungsschreiben nunmehr einreiche und mein AG den Erhalt bestätigt, laufe ich damit Gefahr, dass meine "fristgerecht Kündigung zum 30.6." nichtig ist und mein Arbeitgeber die "nicht fristgerechte Kündigung zum 15.6. " auf die ordentliche Frist (nunmehr den 31.7.) umdeutet, da mich mein AG aufgrund von Projekten so lange wie möglich halten will .
Ich habe einen neuen Vertrag zum 1.7. und kann hier kein Risiko eingehen.

Beste Grüße
Andreas Möller

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie können die neue Kündigung unter die Bedingung stellen, dass die Kündigung nur im Falle der Anerkennung des Kündigungsdatums 15.06.2018 seitens des Arbeitgebers gelten soll. Ansonsten bleibt Ihre bereits eingereichte Kündigung vom XY rechtswirksam bestehen.

Hierdurch haben Sie die Garantie, dass nur bei Anerkennung des neuen Kündigungszeitpunkts die Kündigung Wirkung entfaltet. Ansonsten gilt die vorausgegangene Kündigung.

Prinzipiell ist eine Kündigung bedingungsfeindlich. Dies gilt allerdings nicht für sog. Postestativbedingungen. Eine solche Bedingung liegt vor, wenn der Bedingungseintritt von einer einmalig zutreffenden Willensentscheidung des Kündigungsempfängers abhängt (BAG, Urteil vom 10.11.1994, BB 1995, 364), namentlich hier Ihrem Arbeitgeber. In diesem Fall ist das Stellen einer Bedingung im Rahmen einer Kündigung möglich und zulässig.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub
-Rechtsanwalt-


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
Bewertung des Fragestellers 07.04.2018 | 17:23


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Schnell, fachlich, verständlich, perfekt"
FRAGESTELLER 07.04.2018 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 62377 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Alles sehr gut. Großer Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle Antwort auf Fragen zu komplexen Sachverhalt. Mir schwirrt der Kopf, ich werde es später noch einmal alles in Ruhe durchlesen und überlegen was wir daraus machen können. Bei Bedarf werde ich für 49 Euro weitere Fragen ... ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Schnelle und gut verständliche, logische Antwort. ...
FRAGESTELLER