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Arbeitsvertrag mit einer schwedischen Firma

| 25.03.2011 10:48 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


12:53

Ich möchte mich über die Rechtsicherheit erkunden. In meinem Falle habe ich einen Arbeitsvertrag mit einer schwedischen Firma abgeschlossen. Der Arbeitsort ist allerdings in Deutschland (Home Office)da die Firma keine deutsche Niederlassung betreibt. Der Arbeitsort ist namentlich im Vertrag nicht genannt. Die Lohnabrechnung, Sozialabgaben werden von einem externen Lohnbüro in Dresden verwaltet. Meine Frage unterliegt diesem Vertrag deutsches Arbeitsrecht oder doch schwedisches. Wie kann ich micht rechtlich absichern. Mit freundlichen Grüßen

25.03.2011 | 12:13

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst bedanke ich mich für Ihre Frage.

Nach Art. 30 Abs. 2 Nr. 1 EGBGB unterliegen Arbeitsverhältnisse und Arbeitsverträge dem Recht des Staates, in dem der Arbeitnehmer in Erfüllung des Vertrages gewöhnlich seine Arbeit verrichtet. Entscheidend ist damit der Arbeitsort. Da Sie Ihre Arbeit für die schwedische Firma in Deutschland verrichten, unterliegen Sie somit deutschem Arbeitsrecht. Eine rechtliche Absicherung Ihrerseits ist somit nicht notwendig.

Mit freundlichem Gruß
Peter Dratwa
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 25.03.2011 | 12:23

Vielen Dank für die Antwort. Aber der Arbeitsort ist in dem Vertrag nicht verankert und somit könnte Art. 30 Abs. 2 Nr. 1 EGBGB in Frage getellt werden und das Schwedische Arbeitsrecht gelten. Ist es überhabt zulässig in Deutschland für eine EU-ausländische Firma (hat in Deutschland keine rechtliche Niderlassung in De) tätig zu sein.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25.03.2011 | 12:53

Sehr geehrte Fragestellerin,

da Sie Ihre Arbeit tatsächlich in Deutschland verrichten, ist deutsches Arbeitsrecht und nicht schwedisches Arbeitsrecht anwendbar. Dies ergibt sich eindeutig aus Art. 30 Abs. 2 Nr. 1 EGBGB . Die Verankerung des Arbeitsortes im Vertrag ist nicht notwendig, sondern maßgebend ist der Standort der tatsächlichen Ausübung Ihrer Tätigkeit. Dies ist eben Deutschland. Ebenso unproblematisch ist es, in Deutschland für eine schwedische Firma ( EU- Mitglied ) zu arbeiten, die in Deutschland keine Niederlassung hat.

Mit freundlichem Gruß
Peter Dratwa
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 25.03.2011 | 14:21

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Stellungnahme vom Anwalt:

Die Frage wurde von mir umfassend beantwortet. Mehr kann dazu nicht geschrieben werden. Es ist einfach deutsches und nicht schwedisches Recht anzuwenden. Dafür zwei Punkte in der Ausführlichkeit ist anmaßend.Das ist halt das Problem, wenn man sich von Laien beurteilen läßt

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