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Arbeitsvertrag 'falsches Eintrittsdatum'


05.02.2007 13:02 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Dame,
Sehr geehrter Herr,

Ich bin Student und bereits seit meiner ganzen Studienzeit, d.h. seit einigen Jahren, als Aushilfe im Einzelhandel beschäftigt. Natürlich bei ein und derselben Firma. Bisher hatten alle Aushilfen keinen schriftlichen Vertrag. Nun bekamen wir letzte Woche einen Personalbogen für Werkstudenten, den wir auszufüllen hatten. Allerdings sollten wir als Eintrittsdatum nicht das tatsächliche Datum des Eintritts (bei mir im Jahre 2004)eintragen, sondern der 1.1.2007. Es wurde uns mündlich mitgeteilt, daß sich für die Aushilfen nichts ändern würde, d.h. Stundenlohn, Arbeitszeit,Kündigungsfrist..Lediglich, daß auch wir Aushilfen einen schritlichen Vertrag (Werkstudentenvertrag) bekommen sollten. Zusätzlich ist ein Blatt beigefügt, in dem wir mit unserer Unterschrift gewährleisten, daß alles wahrheitsgemäß ausgefüllt wurde. Nun meine Frage, ist dies rechtens? Denn im eigentlichen Sinne würde ich den Personalbogen ja nicht wahrheitsgemäß ausfüllen, da das Eintrittsdatum nicht stimmt. Würde ich mich strafbar machen, wenn ich unserem Personalchef zufolge das falsche Eintrittsdatum eintrage und nicht das Tatsächliche? Welche Folgen hätte das ggf. für mich doch bezüglich Kündigungsfrist, Stundenlohn,..?
Für eine Antwort möchte ich mich schon einmal im Vorraus bedanken!

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

Das Problem an dieser Angabe dürfte sein, dass Sie zunächst ein Tatsache beurkunden, die für Sie nachteilig sein kann (Berechnung Kündigungsfrist, ggf. Lohnerhöhungen etc.).

Zwar berechnet sich beispielsweise die Kündigungsfrist nach dem tatsächlichen Beschäftigungsverhältnis, aber auf Grund des Vertrages wird das dortige Datum zunächst angenommen werden. Dies müssten Sie dann mühsam entkräften.

Ganz nachzuvollziehen ist die Forderung Ihres Arbeitgebers nicht.

Strafbar dürften Sie sich kaum machen, da keine gefälschte Urkunde vorliegt und ein Betrug nicht ersichtlich ist. Trotzdem kann ich Ihnen nur raten, die Angaben korrekt vorzunehmen.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

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