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Arbeitsvertrag Verlängerung


15.11.2017 11:39 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von



Ein Arbeitnehmer tritt in einem befristeten, ohne Sachgrund, Arbeitsverhältnis ein. Es handelt sich um eine geringfügige Beschäftigung an einem Tag je Woche und der Vertrag läuft für ein Jahr. Am Ende des Jahres wird der Vertrag für noch ein Jahr verlängert mit den gleichen Bedingungen.

Mitte im zweiten Beschäftigungsjahr und als sich die Möglichkeit ergibt, beantragt der Arbeitnehmer eine Arbeitszeiterhöhung. Diese wird akzeptiert und die Stelle wird mittels Zusatzvereinbarung zu einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung umgewandelt. Stellenbeschreibung und Aufgaben sind gleich, die Arbeit erfolgt an mehreren Tagen je Woche. Die Zusatzvereinbarung läuft zusammen mit dem Vertrag ab.

Aus Sicht des Arbeitnehmers wäre eine weitere Beschäftigung in die Stelle (so wie die mit der Zusatzvereinbarung aussieht) wunschwert.

Fragen:
1. Welche Möglichkeiten zur Verlängerung dieses Arbeitsverhältnisses gibt? Ist Entfristung der einziger Weg?
2. Kann ein neuer befristeter Vertrag für eine sozialversicherungspflichtige Stelle ausgegeben werden? Also quasi die Zusatzvereinbarung in einem neuen Vertrag übernehmen?
3. Wie sieht es aus, wenn ein anderes Schichtmodell z.B angeboten wird? Ist da eine weitere befristete Beschäftigung möglich?
15.11.2017 | 16:22

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

das TzBfG und die Rspr. hierzu ist recht streng: Die Befristung eines Arbeitsverhältnisses ist entweder nur durch einen sachlichen Grund gerechtfertigt ( § 14 Abs. 1) oder sachgrundlos für die Dauer von 2 Jahren und höchstens dreimalig (§ 14 Abs. 2).

Jede Verlängerung des AV geht nur über ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, weil der AG z.B. den Arbeitnehmer ja schon erprobt hat oder der Arbeitsanfall nun dauerhaft vorliegt.

Dabei hat die Verlängerung der befristeten Verträge eine rein zeitliche Dimension.
Die Aufnahme von Zusatzvereinbarungen und die Umwandlung in eine sozialversicherungspflichtige Stelle sind Vertragsänderungen, die automatisch ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entstehen lassen.

Dies alles unter dem Aspekt, dass der Arbeitnehmer das Bestehen eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses auch gerichtlich überprüfen lässt.
Ich hoffe, Ihre Fragen vollständig beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Judith Freund
Rechtsanwältin

Fachanwältin für Familienrecht

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