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Arbeitsvertrag - Probezeit -Streit ?.Kündigungfrist?? Arbeitsgericht

11.07.2012 23:35 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christoph M. Huppertz


Arbeitsvertrag beinhaltet: §8
1.Die ersten drei/sechs Monate gelten als Probezeit
Innerhalb Probezeit.Frist 2Wochen Kündigung
beiderseitig.(hier gekürzt von mir)
2.Während der Dauer des Arbeitsverhältnisses
(später)Frist 4 Wochen zu Ende des Monats.
Da meine Angestellte wegen Betrug verklagt wird,
habe ich Sie auch gekündigt.Nach 13 Tagen!
Die hat die Seite von Vertrag *Zahnärztekammer Nordrhein* aus dem Internet geladen,Diese Seite vertauscht und eine Kündigungchutzklage eingereicht mit Behauptung :ES WURDE KEINE PROBEZEIT VEREINBART.( nur Nr.2 die 4Wochen Kündigung)Unterschrift habe ich von Ihr.
Ein Verzicht auf Probezeit existiert nicht.Ist die Probezeit vereinbart?Die Vertreterin sagt nicht,weil in Vertrag Abs.1.der Klägerin das Wort drei nicht weggestichen ist..ABER DIE VEREINBARUNG IST DOCH !!AUCH IN VERTRAG!!

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r), 

Ihre Fragen beantworte ich Ihnen unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung und des gewählten Einsatzes im Rahmen einer Erstberatung gerne wie folgt. 


Eine echte Kündigungsschutzklage ist nach Ihrer Darstellung auf keinen Fall möglich, da das Arbeitsverhältnis nicht länger als sechs Monate bestanden hat, § 1 Abs. 1 KSchG. 

Es kann also allenfalls um die Frage gehen, ob das Arbeitsverhältnis zwei Wochen nach Zustellung der Kündigung oder mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende beendet worden ist. 


Dass die Gekündigte einen falschen Arbeitsvertrag dem Gericht vorgelegt hat, dürften Sie nachweisen können. Ihre Ausfertigung des Arbeitsvertrages kann (im Original) vorgelegt werden. 

Hiermit kann dann auch grundsätzlich argumentiert werden, dass die Gekündigte sich treuwidrig verhält und nicht schutzwürdig ist. 


Falls in der Ausfertigung des Vertrages, die von Ihnen vorgelegt werden kann, keine Festlegung erfolgt ist, ob die Probezeit drei oder sechs Monate sein soll, ist dies allerdings wirklich problematisch. Es ist dann keine konkrete Probezeit vereinbart worden. Auf der anderen Seite kann durchaus vertreten werden, dass eine Probezeit vereinbart ist und zu Gunsten der (ehemaligen) Arbeitnehmerin eine Dauer von drei Monaten anzunehmen ist. In Ihrem Fall würde dies keinen Nachteil für Sie bedeuten. 


Letztlich müsste der Arbeitsvertrag eingesehen werden, ehe eine nähere Einschätzung abgegeben werden kann. Ich empfehle Ihnen, einen Anwalt zu mandatieren. 


Ich hoffe, Ihnen geholfen und einen ersten Überblick verschafft zu haben. Hierzu dient das vorliegende Forum. Eine Einzelfalltätigkeit kann und will dieser Beitrag natürlich nicht ersetzen. Für eine solche und Ihre Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. 

Sollte noch eine Unklarheit bestehen, können Sie selbstverständlich gerne auch von der kostenfreien Nachfragemöglichkeit Gebrauch machen. 

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