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Arbeitsvertrag: Arbeitszeit sowie Bruttojahresgehalt ohne Zahlungsmodalitäten

| 31.10.2014 17:38 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Hallo,

ich hätte 2 Fragen zu einem Arbeitsvertrag.

1. Arbeitszeit
"Im Regelfall richtet sich die Arbeitszeit nach den geschäftlichen Erfordernissen, mindestens
jedoch 180 Stunden monatlich"
--> Ist damit die Brutto-Arbeitszeit inkl. Pausen gemeint? Im Betrieb gilt Vertrauensarbeitszeit.

2. Gehalt
"Das Bruttojahresgehalt wird auf (Zahl) € festgelegt. Mit dem Gehalt sind sämtliche Arbeitsstunden und Mehrarbeit abgegolten"
--> ich hatte bisher nur Verträge, in denen ein monatliches Bruttogehalt angegeben wurde.
da keine Angaben zur Aufteilung des Gehalts enthalten sind, gehe ich davon aus, dass es sich um 12 Gehälter handelt. Das wäre in meinem Sinne, eine Aufteilung in 13 Gehälter wäre es nicht. Zum Thema Gratifikationen, Prämien etc. steht ausdrücklich, dass diese im freien Ermessen der Firma liegen. Urlaubsgeld u Weihnachtsgeld gibt es nicht.

Sehe ich das mit den 12 Gehältern richtig und muss ich mir wegen der Formulierung ("festgelegt" - auf alle Zeiten?) Sorgen machen?

MfG

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Arbeitszeit: Hier ist die Nettoarbeitszeit gemeint.

2. Gehalt: Diese Klausel ist unwirksam. Sie müssen wissen, wie viel Stunden Sie für Ihr Geld arbeiten müssen. Daher sollten Sie darauf bestehen, dass aufgenommen wird, für wie viel Stunden das Gehalt gezahlt wird. Diese Klausel beinhaltet 12 Monatsgehälter.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 01.11.2014 | 12:54

>Diese Klausel ist unwirksam.
>Sie müssen wissen, wie viel Stunden Sie für Ihr Geld arbeiten müssen.
>Daher sollten Sie darauf bestehen, dass aufgenommen wird, für wie viel Stunden das Gehalt gezahlt wird.

Vielen Dank für Ihre Antwort. Allerdings verstehe ich nicht ganz, was genau aufgenommen werden soll und was es konkret bedeutet, dass die Klausel unwirksam ist.
Welche Regelung greift bei Unwirksamkeit und welche Formulierung sollte ich einfordern?

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.11.2014 | 14:02

Sehr geehrter Fragesteller,
Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die überstundenabgeltungsklausel ist unwirksam. Es muss aus der Vergütungsvereinbarung ergeben, wie viele Stunden Sie maximal für Ihr Gehalt arbeiten müssen. Bleibt diese Klausel so bestehen, so wird zunächst nach den restlichen Vertrag ermittelt, ob eine Regelung über die Vergütung der Mehrarbeit vorhanden ist. Ist keine Regelung gegeben, muss jede Stunde Mehrarbeit einzeln vergütet werden. Da dies zu Streitigkeiten führt, sollte dies zuvor geklärt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 01.11.2014 | 14:06

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