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Arbeitsvermittlung


26.07.2017 10:52 |
Preis: 75,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Aufgrund eines Bandscheibenvorfalls in der HWS im März letzten Jahres , musste ich meine Tätigkeit als Stellv.Restaurantleitung einschränken bzw. die Stunden von 40Std/ Wo auf 19Std/ Wo zu reduzieren
Da ich diesbezüglich noch ein paar mal krank geschrieben war, ist mein Vertrag jetzt am 15.07 ausgelaufen. Ich habe mich ordnungsgemäß Arbeitssuchend gemeldet und Arbeitslosengeld beantragt. Mir wurde nahe gelegt um mir helfen zu können müsste mich Amtsärtzlich Untersuchen zu lassen. Die Untersuchung fand am24.06.2017 stat.Ich habe gehofft auf meinen Ausbilder ( AEVO) und auf meinen Meister ( IHK Restaurantmeisterin ) eine Padagogische Weiterbildung zu machen, um in der Ausbildung zu arbeiten und diese durch einen Bildungsgutschein beglichen wird.
Für mich steht fest ich kann nicht mehr , wegen meiner Gesundheit, in einem Restaurant arbeiten , also muss ich mir alternativen suchen die auch zu meiner Qualifikation passen.
Jetzt sagen die mir , ich sei ja auch Hotelfachfrau und könnten mir diesbezüglich Stellen zu weisen .
Meine Frage , Hotelfachfrau ist meine Grundausbildung, ich bin höher Qualifiziert und bekomme Jobs zugewiesen die in keinem Verhältnis zu meiner Qualifikation stehen, wie kann ich mich dagegen wehren?
Mit freundlichen Grüßen Julia Holzem
26.07.2017 | 11:41

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Grundsätzlich sind Sie dazu verpflichtet, jede zumutbare Beschäftigung anzunehmen.

Ob eine vorgeschlagene Beschäftigung zumutbar ist, richtet sich nach § 140 SGB III.

Gemäß § 140 Abs. 5 SGB III ist eine Beschäftigung nicht schon deshalb unzumutbar, weil sie befristet ist, vorübergehend eine getrennte Haushaltsführung erfordert oder nicht zum Kreis der Beschäftigungen gehört, für die die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer ausgebildet ist oder die sie oder er bisher ausgeübt hat.

Hieraus folgt nach Ansicht der Rechtsprechung, dass Sie auch verpflichtet sind, Beschäftigungen anzunehmen, für die Sie eigentlich überqualifiziert sind, etwa weil Sie über hierüber hinausgehende Ausbildung verfügen.

Aus Ihrer Überqualifizierung folgt somit kein Anspruch darauf, einen entsprechenden Vermittlungsvorschlag abzulehnen.

Ein entsprechender Anspruch könnte sich jedoch (ggf auch zeitlich begrenzt) aus § 140 SGB III ergeben. Hiernach wäre eine Beschäftigung unzumutbar, wenn Sie deutlich unter dem zur Bemessung zugrunde gelegten Arbeitsengelt liegt (während der ersten 3 Monate mehr als20 % niedriger, während des 4.-6. Monats mehr als 30 %) beziehungsweise unter der Höhe des Arbeitslosengeldes (ab dem 7. Monat) liegt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Mit freundlichen Grüßen

J. Geike
Rechtsanwalt


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