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Arbeitsverhältnis mit einen Gesellschafter

| 24.03.2017 16:53 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Carsten Neumann


Zusammenfassung: Zwischen einem Gesellschafter und einer GmbH ist der Abschluss eines Dienstleistungsvertrages nicht erforderlich.

Guten Tag , ich habe eine Frage und Zwar geht es um eine GmbH, Ich bin dort Gesellschafter und Geschäftsführer mit 95 % Anteile, meine Vater hält die übrigen 5 % nun fragt das Finanzamt nach einen Dienstleistungsvertrag zwischen meinen Vater und der GmbH. Wir haben nie einen geschlossen ist dieses zwingend erforderlich, Sind sie der Richtige Ansprechpartner für dieses Fachgebiet ?
Eingrenzung vom Fragesteller
24.03.2017 | 17:04

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn ein Gesellschafter einer GmbH kein Geschäftsführer ist und auch keine Tätigkeiten für die Gesellschaft erbringt, muss es keinen Dienstleistungsvertrag zwischen ihm und der Gesellschaft geben.

Eine Beteiligung an einer Gesellschaft kann auch eine reine Kapitalanlage sein.

Selbst wenn aber ein Gesellschafter Tätigkeiten für die GmbH erbringt, kann er diese auch ohne Vergütung als Sacheinlage erbringen. Ein Dienstleistungsvertrag ist in diesem Fall nicht erforderlich.

Unabhängig davon sind Dienstverträge nicht formbedürftig und müssen nicht schriftlich geschlossen werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 27.03.2017 | 08:37

Guten Tag Herr Neumann Vielen dank für ihre Schnelle Antwort :-) Ich habe vergessen zu erwähne das meine Vater auf 450€ Beschäftigt ist, aber so wie ich das Lesse ist es auch in diesen Fall nicht erforderlich einen Schriftlichen Vertrag zu schlissen, Mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.03.2017 | 10:05

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich nachfolgend beantworte.

Der Abschluss eines Arbeits- oder Dienstvertrages ist formfrei, muss also nicht schriftlich erfolgen. (Lediglich befristete Arbeitsverträge bedürfen der Schriftform. Bei mündlich geschlossenen Arbeitsverträgen hat der Arbeitgeber spätestens einen Monat nach Abschluss des Arbeitsvertrages die wesentlichen Arbeitsbedingungen schriftlich niederzulegen und dem Arbeitnehmer auszuhändigen. Dies ergibt sich aus § 1 Nachweisgesetz. Diese Pflicht besteht aber nur gegenüber dem Arbeitnehmer, nicht gegenüber dem Finanzamt.)

Andererseits kann das Finanzamt den Verdacht bekommen, dass Ihr Vater Einkommen verschleiert, wenn kein schriftlicher Arbeitsvertrag vorgelegt wird, oder dass absetzbare Betriebsausgaben der GmbH in Form von Lohn- und Vergütungszahlungen lediglich vorgetäuscht werden. Von daher kann es sich trotzdem empfehlen, eine schriftliche Vereinbarung zur Vorlage beim Finanzamt aufzusetzen.

Ich hoffe, Ihre Nachfrage verständlich beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Carsten Neumann
Rechtsanwalt

info@advoc-neumann.de

Bewertung des Fragestellers 29.03.2017 | 09:30

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