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Arbeitsunfähigkeit und Krankenkasse

| 27.09.2016 09:09 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Ich bin seit 25.05.2016 Arbeitsunfähig Krank geschrieben. Auf Empfelung vom Arzt wurde das Arbeitsverhältnis zum 31.08.2016 von mir beendet.
Jetzt versucht die krankenkasse "Druck" auf den Arzt auszuüben, das ich wieder "arbeitsfähig" bin.
Das eine Arbeitsunfähigkeit immer auf die bestehende Arbeit bezogen ist, ist mir klar.Wie ist dies aber jetzt? Bin nicht arbeitslos gemeldet.
Wie ist die Rechtslage?
Besten Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:




Frage 1:
"Wie ist dies aber jetzt? Bin nicht arbeitslos gemeldet.
Wie ist die Rechtslage?"



Ob Sie arbeitsfähig sind entscheidet nicht die Krankenkasse, sondern Ihr behandelnder Arzt. Kommt dieser zu dem Ergebnis, dass die damals diagnostizierte Erkrankung unverändert und ununterbrochen fortbesteht, sind Sie weiterhin zum Bezug von Krankengeld berechtigt.

Sobald dies nicht der Fall ist ( z.B. durch Wiedergenesung,etc.) fällt das Krankengeld weg und Sie müssten sich dann umgehehend arbeitslos melden.



Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

Rückfrage vom Fragesteller 27.09.2016 | 10:46

Sehr geehrter Herr Fork,

dies ist mir schon klar.
Aber kann die Krankenkasse den Arzt auffordern(da ich ja keinen Arbeitgeber mehr habe)mich aus diesem Grund wieder "Arbeitsfähig" zu schreiben.Zumindest wird dies aus mehrfach Schreiben an den Arzt dies so zu entnehmen.
Nochmals Besten Dank.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.09.2016 | 11:08

Nachfrage 1:
"Aber kann die Krankenkasse den Arzt auffordern(da ich ja keinen Arbeitgeber mehr habe)mich aus diesem Grund wieder "Arbeitsfähig" zu schreiben."


Das kann die Kasse zwar tun, aber die Entscheidung darüber fällt der Arzt selbst. Die Kasse verfolgt dabei naturgemäß nur ihr Eigeninteresse, nämlich die Krankengeldzahlung an Sie alsbald beenden zu können.

Es gibt für den Arzt dabei grundsätzlich nur zwei Möglichkeiten:

Entweder besteht Ihr Krankheitszustand fort. Dann aber ist dieser unabhängig von einem bestehenden oder aufgelösten Beschäftigungsverhältnis. Zuständig ist und bleibt dann die Krankenkasse, die Ihnen als Lohnersatz Krankengeld leistet. Dies ist auch in § 192 I Nr. 2 Alternative 1 SGB V ausdrücklich so geregelt. Zudem wären Sie während der Arbeitsunfähigkeit für die Arbeitsagentur gar nicht vermittelbar.

Oder der Krankheitszustand ist in der Tat durch die Kündigung nachträglich weggefallen. Dies ist durchaus denkbar und in einem solchen Fall wird der Arzt auch keine Folgebescheinigung mehr ausstellen.

Aber allein die Tatsache, Sie wären wieder abstrakt arbeitsfähig, weil Sie ja aktuell gar keinen Arbeitgeber mehr haben, reicht natürlich nicht aus, um Ihnen eine Folgebescheinigung zu verweigern.

Bewertung des Fragestellers 27.09.2016 | 10:46

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