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Arbeitsunfähigkeit am Wochenende

17.07.2014 17:20 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Ist der Arbeitnehmer arbeitsunfähig erkrankt, erhält er Entgeltfortzahlung im Krankheitsfallfür die Tage, an denen er laut Schichtplan gearbeitet hätte. Dies können auch Sonn- und Feiertage sein. Wenn Werktage laut Dienstplan frei gewesen wären, entsteht für diese kein Zahlungsanspruch.

Hallo!
Ich arbeite bei einer ökumenischen Sozialstation.
Ich war in der Zeit vom 16.06.2014-27.06.2014 Arbeitsunfähig erkrankt. Dies wurde von meinem Arzt mit einem entsprechenden Attest bestätigt. Die Krankmeldung ging Fristgerecht ein.
In diesen Krankheitstagen war am 19.06.2014 ein gesetzlicher Feiertag, sowie der 21. und 22.06. ein Wochenende.
An diesen 3 Tagen war ich laut genehmigtem Dienstplan im Dienst geplant (Ausdruck vom 29.04.2014).
Heute erhielt ich meine Monatsabrechnung, auf der in diesen Tagen keine Stundenvergütung stattfand. Ich erhielt also keine Arbeitszeitstunden von 7,8Std wie an den krankgeschriebenen Wochentagen auch gutgeschrieben.
Somit habe ich 3 geplante Wochenend-und Feiertagsarbeitstage als 0 berechnet bekommen.
Ist das rechtens? Mein Tarifvertrag ist das TVöD.
Danke für eine Antwort

Einsatz editiert am 17.07.2014 17:27:59

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihnen steht Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall für die Tage zu, in denen Sie gemäß Dienstplan gearbeitet hätten. Wenn Sie für den genannten Feiertag und das Wochenende eingeteilt waren, hat Ihnen Ihr Arbeitgeber das durchschnittliche Entgelt der letzten 13 Wochen auch für diese Tage zu zahlen. Wenn Sie dafür in der kommenden Woche frei gehabt hätten, steht Ihnen für diese Wochentage jedoch keine Lohnfortzahlung zu. Es gilt insofern das Lohnausfallprinzip.

Aus dem TVÖD ergibt sich auch keine andere Bewertung, wobei ich Version für den Dienstleistungs- und Betreuungsbereich der kommunalen Arbeitgeberverbände zugrunde gelegt habe. Es gibt ja verschiedene Fassungen des TVÖD, die teilweise voneinander abweichen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 17.07.2014 | 18:13

Danke für diese schnelle Antwort.

Für mich ist sie leider nicht so klar!
Bedeutet dies, daß mir der Arbeitgeber diese Stunden als Arbeitszeit auf meinem Arbeitszeitkonto gutschreiben muss, weil ich somit sonst mit knapp 24 Minusstunden in der Monatsabrechnung geführt werde?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.07.2014 | 18:22

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt.

Dass Sie ein Arbeitszeitkonto haben und vermutlich jeden Monat ein verstetigtes Einkommen ausbezahlt erhalten, war eine Information, die Sie mir in der Ausgangsfrage bedauerlicherweise nicht haben zukommen lassen. Daher konnte ich hierauf nicht näher eingehen. Ich nahm, Ihr Gehalt sei gekürzt worden, da es nach Stunden direkt ausbezahlt wird.

Ihrem Arbeitszeitkonto sind genau so viele Stunden gutzuschreiben, wie Sie krankheitsbedingt nicht arbeiten konnten. Fehlen 24 Stunden, an denen Sie laut Dienstplan hätten arbeiten müssen, müssen diese Ihrem Arbeitszeitkonto noch gutgebracht werden.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Scheibeler

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