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Arbeitsunfähigkeit


09.12.2012 12:02 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Ich bin nun seit 14 Monaten AU (Burn Out/Depression)
und werde nach insgesamt 18 Monaten ausgesteuert. An meinen alten Arbeitsplatz
kann ich nicht zurück. Wegen meinem AG bin ich Depressiv geworden. Mein Arzt wird das bestätigen. Vom Arzt werde ich nicht weiter krank geschrieben. Ich muss mich also beim AA melden. Damit ich keine Sperrfrist bekomme, schreibt mein behandelnder Arzt entsprechendes. Ich mache dann einen Aufhebungsvertrag mit dem AG (nehme mir am besten einen Fachanwalt hinzu??) Weil der AG schuldhaft ist an meiner AU und ich nicht an den Arbeitsplatz zurück kann und ich bis dahin keinen neuen Job habe (Alter 56)
kann ich von AA Geld verlangen?? Ich bin dort seit 33 Jahren beschäftigt.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich muss Ihr Arbeitgeber – vor Ausspruch einen eventuellen Kündigung - erhebliche Bemühungen durchführen, um Ihnen Ihren Arbeitsplatz zu erhalten (bspw. durch Änderung des Arbeitsablaufs, Umgestaltung des Arbeitsplatzes, Umverteilung der Aufgaben). Ihren Angaben entsprechend steht wohl keine Kündigung aus; vielmehr ist es gewünscht, dass das Arbeitsverhältnis mit einer Abfindungszahlung aufgehoben wird.

Ein Anspruch hierauf – sowohl auf Aufhebung als auch auf eine Abfindung – besteht jedoch nicht. Hier wäre sicherlich anwaltlicher Rat notwendig, um in die Verhandlungen mit Ihrem Arbeitgeber einzusteigen. Auch die Schuldhaftigkeit Ihres Arbeitsgebers an Ihrer Arbeitsunfähigkeit lässt hier keine andere Einschätzung zu. Diese könnte jedoch im Rahmen der Verhandlungen – sofern Ihr Arbeitgeber überhaupt Interesse an einer Vertragsaufhebung hat – eine Rolle spielen.

Vom Arbeitsamt erhalten Sie jedoch im Rahmen von § 125 SGB III Arbeitslosengeld. Diese Leistungen erhalten Sie solange, bis vom zuständigen Rentenversicherungsträger über Ihre verminderte Erwerbsfähigkeit entschieden wurde.

In Ihrem Fall könnte u.U. jedoch auch eine (Teilzeit)Erwerbsunfähigkeitsrente in Betracht kommen. Auch hier sollten Sie sich an Ihren Rentenversicherungsträger wenden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Otterbach, Rechtsanwalt
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