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Arbeitsunfähig wegen Ktrankheit


03.06.2005 19:17 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von



Ich bis seit 15 Jahren in einem geringfügigen Beschäftigungs-
verhätlnis als Verkaufsahrer tätig.Seit März 2005 bin ich wegen
eines Herzleidens krank.
Mein Arbeitgeber hat mir 6 Wochen ein Teil des Arbeitslohnes
weiterbezahlt.
Ich darf auf Raten der Ärzte diese Tätigkeit nicht mehr ausüben.
Wegen meiner Krankheit und meines Alters (53 Jahre ) bin ich nicht mehr vermittelbar.Auf Grund der Krankheit bin ich nicht mehr arbeitsfähig.
Ich bin bei der TK-Krankenkasse mit meinem Mann mitversichert.
Meine Hausärtin ist der Meinung ich müßte von der Krankenkasse
nach den 6 Wochen Krankengeld bekommen.
Frage: Gibt es Möglichkeiten in meinem Falle von der Kranken-
kasse oder vom Arbeitsamt eine Vergütung nach 6 Wochen Krankheit
zu erhalten?
03.06.2005 | 21:15

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,
Sie schreiben, dass Sie "geringfügig beschäftigt" waren. Ich gehe deshalb davon aus, dass Sie einen sogenannten "Minijob" hatten, bei dem Ihr Arbeitgeber pauschal Sozialsversicherungsbeiträge abgeführt hat. Ob das so ist, müssten Sie auf der monatlichen Gehaltsabrechnung sehen können. Dann hätte er auch die Umlage für die Lohnfortzahlung entrichten müssen.

Ihre Ansprüche regeln sich nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz. Danach hätte Ihr Arbeitgeber Ihnen gemäß § 3 Absatz 1 EntGfG nicht nur EINEN TEIL des Gehalts, sondern das gesamte Gehalt für sechs Wochen fortzahlen müssen. Dies sollten Sie also schnellstmöglich nachfordern.

Anschließend müsste die gesetzliche Krankenkasse bzw. die Bundesknappschaft das Gehalt so lange weiterzahlen, wie die KRANKHEIT weiterbesteht. Dieser Anspruch bemisst sich nach den §§ 46 ff. SGB V (vgl. www.sozialgesetzbuch.de)

So wie Sie den Fall schildern, liegt nun allerdings eine endgültige ARBEITSUNFÄHIGKEIT vor. Das bedeutet, dass nicht mehr damit gerechnet werden kann, dass Sie den Beruf weiter ausüben. Deshelb stehen Sie dem Arbeitsmarkt strenggenommen nicht mehr zur Verfügung, weshalb Ihre Frage nach dem Arbeitsamt nicht verständlich ist.
Sollte Sie Ihr Arbeitgeber allerdings gekündigt haben, wäre dies dennoch dem Arbeitsamt unverzüglich anzuzeigen.


Ich rate Ihnen, dirngend einen Rechtsanwalt aufzusuchen. Für die Frage des Krankengeldes und der Arbeitsunfähigkeit empfehle ich, einen Fachanwalt für Sozialrecht zu wählen. Adressen erhalten Sie bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr RA Fabian Sachse


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