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Arbeitsrecht/Vertrag

07.03.2017 20:40 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


21:30

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit 2012 arbeite ich als Lehrer (Quereinsteiger) an einer Privatschule. Mein Vertrag wurde ursprünglich als Teilzeitvertrag abgeschlossen. Jedoch arbeite ich seit ca. einem halben Jahr nach Tätigkeitsaufnahme in Vollzeit. Mein Gehalt in den Sommerferien entspricht jedoch lediglich der einer Teilzeitstelle. Seit ca. einem Jahr bitte ich meinen Arbeitgeber darum, meinen Vertrag in einen Vollzeitvertrag zu ändern, da ich gelesen habe, dass aus einem Teilzeitvertrag ein Vollzeitvertrag werden kann. Nun habe ich einen Vertrag erhalten, jedoch stimmt die dort enthaltende Vergütung nicht. Des Weiteren gab es vor Vertragsabschluss die mündliche Vereinbarung der Fahrtkostenerstattung, was bisher auch immer geschah. Von heute auf morgen erhielt die Geschäftsleitung den Auftrag meine Fahrtickets nicht mehr bei der Buchhaltung einzureichen und die Zahlung wurde eingestellt. Greift hier nicht das Gewohnheitsrecht und müsste es hierfür eine Klausel im neuen Arbeitsvertrag geben? Ich stelle mir nun die Frage, wie ich weiter vorgehen soll, wenn der Arbeitgeber zu keinem Gespräch bereit ist, ich aber von meinem Recht Gebrauch machen möchte. Über eine Rückmeldung und Hilfestellung würde ich mich sehr freuen.

07.03.2017 | 21:13

Antwort

von


(3231)
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30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller;

grundsätzlich haben Sie ein Recht auf eine Vollzeitstelle, wenn keine betrieblichen Runde dagegen sprechen und der Arbeitgeber entsprechende Arbeit verrichtet haben möchte, ehe er eine weitere neue Kraft einstellt.
Im Hinblick auf die Fahrtkosten muss er sich auch an die mündliche Abrede halten. Ein großes Indiz dafür ist die bisherige Zahlung. Sie sollten ihn daher schriftlich auffordern, die Fahrtkosten sprechen von drei Wochen zu vergüten. Hierbei können Sie zusätzlich noch den Wunsch der Erhöhung auf Vollzeit äußern.

Sollte er diesem nicht nachkommen, stünde Ihnen der Gang zum Arbeitsgericht offen.
Bei einem neuen Vertrag auf Vollzeit, könnte allerdings von der bisherigen Regelung hinsichtlich der Fahrtkostenerstattung abgewichen werden. Hieran ist der Arbeitgeber bei einem Neuvertrag grundsätzlich nicht gebunden, es sei denn dass die Fahrtkosten im wesentlichen mit der Berufstätigkeit zusammenhängen und eine Nicht-Erstattung zu einem unzumutbaren Nachteil führen würde.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 07.03.2017 | 21:26

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

vielen Dank für Ihre schnelle und ausführliche Antwort. Die Hoffnung besteht immer noch dahingehend, dass der Gang zum Arbeitsgericht umgangen werden kann.
Vielen Dank auch für Ihre angebotene Hilfe diesbezüglich. Ich werde bei Bedarf darauf zurückkommen.

Die Fahrtkostenerstattung erfolgte bislang zusätzlich zur Vollzeitvergütung und wurde stets vom Arbeitgeber geleistet, da dies von Anfang an mündlich zwischen uns vereinbart wurde. Verstehe ich Sie also richtig, dass der Arbeitgeber dies bei einem neuen Vertrag einstellen kann, wenn dieser offiziell in einen Vollzeitvertrag umgewandelt wird? Also wäre es möglich beides weiterhin zu behalten oder kann dies der AG mit der Neuaufsetzung des Vertrages neu entscheiden und von der mündlichen Absprache zurücktreten?

Mfg

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 07.03.2017 | 21:30

Sehr geehrter Fragesteller,

sofern die Fahrten nur die jeweilige An- und Abfahrt vom Wohnort betreffen, kann er in einem neuen Vetrag davon Abstand nehmen. Das gewährt ihm dann die neue vertragliche Grundlage, sofern es von der Höhe her Sie nicht daran hindern würde, gänzlich auf die Vollzeitstelle zu verzichten. Das ist bei. Ca. mehr als 10% vom Bruttogehalt regelmäßig der Fall.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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