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Arbeitsrecht: Muss Firma mir Resturlaub und Überstunden auszahlen bei Krankheit.


| 01.12.2015 09:38 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Andrea Krüger-Fehlau


Zusammenfassung: Anspruch auf Urlaubs- und Überstundenabgeltung bei Arbeitsunfähigkeit bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses


Hallo,

Ich habe eine Frage zum Thema Arbeitsrecht.

Da ich ab Januar einer neuen Arbeit nachgehe und ich laut meinem Arbeitsvertrag 2 Monate Kündigungsfrist Hätte habe ich habe mit meiner Firma einen Aufhebungsvertrag meines Arbeitsverhältnisses gemacht.

Nun habe ich aber noch 12 Tage Urlaub und 60 Überstunden.

FRAGE: Wenn ich nun von heute an bis zum 31.12. eine Krankmeldung bringe müssen die mir dann das Geld (Urlaub + Überstunden) auszahlen?

Ich zitiere den Aufhebungsvertrag:

1.
Die Parteien sind sich einig dass das zwischen ihnen bestehenden Arbeitsverháltnis im gegenseitigen Einvernehmen zum 31.12.2015 endet

Das Arbeitsverhältnis wird bis zu diesem Zeitpunkt gem. den vertraglichen Vereinbahrungen und den hier getroffenen Regelungen beiderseits ordnungsgemäss erfüllt und abgewickelt. der Arbeitnehmer nimmt ab dem 12.12.2015 bis 31.12.2015 Urlaub und Gleitzeitstunden. Die Parteien sind sich darüber einig, dass nicht genommene Urlaubstage und Gleitzeitstunden bis zum 31.12.2015 abgegolten sind. Negative Gleitzeitstunden werden nicht angerechnet.
2.
Die Parteien sind sich einig dass mit der Erfüllung der hier getroffenen Regelungen sämtliche wechselseitigen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis und seiner Beendigung, gleich aus welchem Rechtsgrund, erledigt sind.



Freue mich auf eine Antwort..

MfG

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben mit Ihrem Arbeitgeber vereinbart, dass Sie Ihren Resturlaub und die Überstunden vom 12.12. bis 31.12. aufbrauchen. Erst mit Erfüllung dieser durch den Aufhebungsvertrag getroffenen Regelungen sollen die wechselseitigen Ansprüche erledigt sein.

Der Resturlaub steht Ihnen grundsätzlich, unabängig von einer solchen Regelung im Aufhebungsvertrag, zu. Kann dieser aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht genommen werden, ist er gemäß § 7 Abs. 4 BUrlG abzugelten. Das bedeutet, Ihr Arbeitgeber muss den Resturlaub dann auszahlen. Primär ist der Urlaub jedoch vom Arbeitgeber zu gewähren. Werden Sie also vor dem 31.12. wieder gesund, können Sie dementsprechend noch Urlaubstage aufbrauchen.

Ein Anspruch auf Vergütung von Überstunden besteht nicht generell. Ihr Arbeitgeber hat Ihnen aber zugestanden, die Überstunden ab dem 12.12. abzubauen, hat diese also offenbar anerkannt. Auch hier gilt dann, können Sie dies aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit nicht tun, sind die Überstunden zu vergüten und damit auszuzahlen. Denn Sie haben eine Arbeitsleistung erbracht, die entweder durch Geld oder durch Freizeitausgleich zu vergüten ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.


Mit freundlichen Grüßen
A. Krüger-Fehlau
Rechtsanwältin


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