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Arbeitsrecht - Kündigung Urlaubsgewährung

| 25.10.2011 20:22 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Ich bin seit 18 Jahren in einem Unternehmen als Buchhalter tätig, meine Kündigungsfrist beträgt 6 Wochen zum Quartalsende. Ich werde zum Jahresende kündigen. Mein Urlaubsanspruch beläuft sich noch auf 17 Tage auf Basis einer 3 Tage Woche. Das würde bedeuten, dass ich mit Tag der Kündigung meinen Urlaub antreten kann und ich nicht mehr in die Firma zurückkehren würde.
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob der Arbeitgeber von mir verlangen kann, dass ich solange in der Firma bleiben muss, bis ein Nachfolger eingearbeitet wurde bzw. eine Übergabe erfolgt ist.
Oder habe ich das Recht sofort zu gehen?

Sehr geehrte Fragestelerin,

Urlaub muss Ihnen gewährt werden.
Sie dürfen ihn nicht selbst nehmen.
Sie haben nicht das Recht sofort zu gehen.

Der Arbeitgeber hat die Wünsche des Arbeitnehemrs zu berücksichtigen.
Aus dringenden betieblichen Belangen kann Urlaub auch versagt werden (§ 7 Abs. 1 S. 2 Bundesurlaubsgesetz).
Die Einarbeitung eines Nachfolgers gehört grundsätzlich nicht zu den dringenden betrieblichen Belangen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 29.10.2011 | 20:19

Was bezeichnet man als dringende betriebliche Belange?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.10.2011 | 22:59

Betriebliche Belange sind z.B. Unterbesetzung oder ein besonders hoher Auftragsstand.
Es kommt aber immer auf die Umstände des Einzelfalles an.

Willkürlich darf Urlaub nicht verwehrt werden.

Bewertung des Fragestellers 30.10.2011 | 16:00

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 30.10.2011 4,4/5,0
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