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Arbeitsrecht- GPS Überwachung kann mir da wer helfen?

15.04.2019 11:52 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: GPS Überwachung durch den Arbeitgeber - Einwilligung fehlt

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe letzte Woche erkennen müssen, dass mein Arbeitgeber mir ohne mein Einverständnis ein GPS- Überwachungssystem in meinen Firmenwagen verbaut hat. Diesen Wagen nutze ich über die 1%- Regelung auch privat.
Mir ist bekannt, dass mein Arbeitgeber diese Überwachungssysteme auch bei den Monteuren in den Fahrzeugen verbaut hat. Oft, mindestens in 5 Gesprächen habe ich ihm gegenüber geäussert, dass ich diese Überwachung NICHT möchte.

Donnerstags, letzter Woche fand ich dieses Gerät nun. Ich kann das mit Bildern beweisen. Als ich meinem Arbeitgeber am Donnerstagabend dieses via whatsapp schickte flippte er völlig aus und beleidigte mich mehrfach via Sprachnachricht.

Den Firmenwagen, wofür ich monatlich zahle hohlte er noch in der Donnerstagnacht ab.

Ich habe meinen Arbeitgeber mehrfach um ein klärendes Gespräch gebeten. Von seiner Seite kam keine Antwort.

Meine Frage ist nun, welcher Anwalt will mir beistehen?
15.04.2019 | 14:03

Antwort

von


(105)
Hohenzollernring 57
50672 Köln
Tel: 0221 - 95279564
Web: http://www.wuebbe-rechtsanwalt.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Es gibt eine Vielzahl von Gründe dafür, einen Mitarbeiter zu überwachen. Jedoch sind nicht alle und nur in Einzelfällen (Routenplanung) zulässig.

In Ihrem Fall wäre also zuerst zu prüfen, ob der Arbeitgeber die maßgeblichenVorgaben des Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) eingehalten hat. Es gibt klar vor, dass bei der GPS-Ortung Mitarbeiter in Ihrem Verhalten überwacht werden, wodurch hochgradig sensible Informationen gewonnen werden, die besonders zu schützen sind.

Ausgeschlossen ist durch den Gesetzgeber eine dauerhafte Überwachung.

Soweit man in Ihrem Fall dazu kommen würde, dass die Überwachung erlaubt ist, muss der Arbeitgeber eine Abwägung vornehmen zwischen den Interessen des Betriebs und denen des Arbeitnehmers.
Der Arbeitgeber hat zudem aufzuführen, warum, also welches Zweck er damit verfolgt und wie er die Daten schützt. Dieses Dokument müssen Sie unterschreiben.


Soweit die Überwachung zulässig wäre, gilt dies aber nur für die Arbeitszeit. Darüber hinaus darf der Arbeitgeber keine Daten erheben.
Ausnahme: Der Arbeitgeber befürchtet eine bestimmte Straftat

Gern stehe ich zur Geltendmachung von Ansprüchen gegen den Arbeitgeber zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Wübbe

ANTWORT VON

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