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Arbeitsrecht: Fälligkeit der Gehaltszahlung

| 18.07.2013 22:31 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


14:33

Ich arbeite als angestellte Physiotherapeutin in einer Praxis. Lange Zeit wurde das Gehalt monatlich nachträglich bezahlt (wie im Arbeitsvertrag vermerkt).Das Gehalt war immer zw. dem 1. u. 5. d. Monats auf dem Konto (für mich ok). Unser Gehalt ist jeden Monat verschieden und errechnet sich aus der Anzahl der Arbeitstage und der geleisteten Überstunden.Vor einem Jahr teilte der Chef uns mit, das Gehalt würde jetzt vom 16. zum 15. des Folgemonats berechnet. (Der Arbeitsvertrag wurde jedoch nicht geändert.) Wir bekamen einmalig ein Gehalt vom 1. bis 15. des Monats. Danach war das Gehalt zw. dem 18. und 21. d. Monats auf dem Konto, das war auch ok. Nachdem unsere Buchhalterin gekündigt hatte, übertrug mein Chef die Aufgabe an ein Lohnbüro. Seither kommt das Geld später, die letzten Monate erst am 27. d, Monats. Bis zu diesem Zeitpunkt ist mein Konto oft schon im Minus. Als ich meinen Chef darauf ansprach, um ihn zu bitten, das Geld früher zu überweisen, sagte er, dass es seine Richtigkeit hätte, dass das Geld erst am Monatsende überwiesen würde.(Darüber hatte er uns zuvor nicht informiert). Der Schnitt würde am 15. gemacht, aber das Geld erst am Monatsende überwiesen. Früher sei es auch nicht möglich, da er die Zahlen erst am 16. an das Büro schicken könnte.Ist mein Chef damit im Recht? Ist das Gehalt nicht am 16.fällig? Welche Rechte habe ich?

18.07.2013 | 22:53

Antwort

von


(944)
Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena
Tel: 036412692037
Web: http://www.jena-rechtsberatung.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Maßgeblich ist das, was im Arbeitsvertrag geregelt ist.

Es ist auch absolut nicht nachvollziehbar, das Gehalt von Mitte des Monats zur Mitte des nächsten Monats zu berechnen.

Das Gehalt soll laut Arbeitsvertrag in den ersten 5 Tagen des Monats rückwirkend für den alten Monat gezahlt werden.

Daran ist der Arbeitgeber auch gebunden.

§ 614 BGB regelt auch, dass das Gehalt am Anfang des Folgemonats zu zahlen ist - so wie es der Vertrag hier auch regelt.

Sie können also darauf bestehen, dass der Lohn wieder am Anfang des Monats zu zahlen ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Steffan Schwerin

Rückfrage vom Fragesteller 20.07.2013 | 11:29

sehr geehrter Herr Schwerin,
leider hat mir die Antwort noch nicht weitergeholfen. Die Gehaltsberechnung von Monatsmitte zu Monatsmitte ist wohl deshalb günstiger, weil sich auch die Soz.versicherungsbeiträge so be-rechnen. Wenn mein Chef nun am ca. 27. d.M. bezahlt, widerspricht das der Formulierung monatlich nachträglich? Ist es erlaubt,dann schon am 15. d.M. abzurechnen, so dass mir dann quasi eine Versorgungslücke entsteht, die ich mit persönlichen Rücklagen oder Dispokredit decken muss?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.07.2013 | 14:33

Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Wenn man dabei verbleibt, dass die Berechnung von Mitte auf Mitte erfolgt, dann muss das Gehalt bis zum 20. des laufenden Monats gezahlt werden - analog dazu, dass der Arbeitsvertrag vorsieht, dass das Gehalt am Anfang des Folgemonats zu zahlen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 21.07.2013 | 22:50

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