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Arbeitsrecht Abfindung Fünftelregelung


| 01.12.2010 10:44 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Mein Arbeitsvertrag als angestellter GF endete durch Kündigung des Arbeitgebers (GmbH) am 30.11.2010. Es wurde eine Abfindung vereinbart, die im nächsten Jahr in einer Summe gezahlt wird. Darauf soll die Fünftelregelung angewandt werden, eine Zusammenballung von Einkünften liegt vor.

Frage:
Ist es schädlich für das Anwenden der Fünftelregelung, wenn ich in der gleichen Firma ab 01.12.2010 bis März 2011 tageweise als freier Mitarbeiter tätig bin (im Schnitt ca. 10 Tage im Monat) und den Übergang (da Gesellschafter- und GF-wechsel zum 01.12.2010) begleite?

Vielen Dank!

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Sehr geehrter Ratsuchender,


sofern Sie als freier Mitarbeiter tätig werden, ist die Anwendung der Fünftelregelung in der Tat gefährdet. Zwar gibt es dazu noch keine abschließend gefestigte Rechtsprechung des BFH, allerdings geht die Tendenz derzeit dahin, bei einer Tätigkeit als freier Mitarbeiter diese Regelung nicht durchgreifen zu lassen (BMF,24.05.2004, IV A 5 - S 2290 - 20/04, BStBl I 2004, 487).

Dieses Risiko könnte ggfs. dadurch umgangen werden, dass Sie nicht als freier Mitarbeiter, sondern als Angestellter beschäftigt werden, da dann die Fünftelregelung Anwendung findet.

Allerdings müssen dann auch tatsächlich die Vorsetzungen der Angestelltentätigkeit vorliegen, wobei die Grenze zum freien Mitarbeiter fleißend ist. Dieses sollte also sowohl bei der vertraglichen Vereinbarung als auch der tatsächlichen Ausgestaltung bedacht werden



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 01.12.2010 | 11:41

Vielen Dank,

ist es nicht erheblich, dass es sich um einen zeitlich streng befristeten und nur tageweisen (nicht vollzeitlichen) Einsatz handelt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.12.2010 | 11:43

Sehr geehrte Ratsuchender,


nein, dass ist nach den derzeitigen steuerlichen Behandlungen nicht erheblich. Auch kurzfristige, geringe Tätigkeiten als freier Mitarbeiter werden schädlich sein.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 01.12.2010 | 11:49


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Stellungnahme vom Anwalt:
Klare Frage - klare Antwort. Es ist nicht ersichtlich, welcher weiterer Klärungsbedarf bestehen soll. Die Rechtsprechung kann nicht geändert werden, auch wenn der Ratsuchende dieses offenbar erhofft hat.
FRAGESTELLER 01.12.2010 3,8/5.0
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