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Arbeitsrecht, Chef verlangt von mir Gewerbenmeldung

21.07.2014 20:34 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Sachverhalt liegt vor:
Arbeitsbeginn als Immobilienkauffrau am 22.04.14, ohne Arbeitsvertrag.
Wurde nun 4 Monate in Sachen Arbeitsvertrag und Gehaltsabrechnung vertröstet, Begründung Zeitmangel etc..
Nun teilte mir mein Chef mit, ich bekomme endlich (m)einen Arbeitsvertrag. Allerdings als Selbstständige. Ich soll auf kosten der Firma ein Gewerbe anmelden. (Was ich nicht will!) Die Sozialversicherungsbeiträge würde die Firma tragen, außerdem weiterhin mein Nettogehalt bekommen. Wäre nur zum Vorteil des Arbeitnehmers...Problem : Ich vermute bisher wurde keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlt, geschweige denn bin ich gemeldet.. Ich soll mich freiwillig gesetzlich bei der Krankenkasse versicher etc..
Wie komme ich aus dem "Arbeistverhältnis" heraus ohne das ich auf den Kosten der KV etc. von April bis heute sitzen bleibe? Was habe ich für rechtliche Argumente ? Muss ich überhaupt diesen "Gewerbearbeitsvertrag" unterschreiben?

Vielen Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach § 2 Nachweisgesetz ist der Arbeitgeber verpflichtet, spätestens einen Monat nach Beginn der Arbeit einen schriftlichen Arbeitsvertragzu fertigen.

1. Muss ich überhaupt diesen "Gewerbearbeitsvertrag" unterschreiben?

Nein, dazu sind Sie nicht verflichtet.

2. Wie komme ich aus dem "Arbeistverhältnis" heraus ohne das ich auf den Kosten der KV etc. von April bis heute sitzen bleibe?

Kündigen Sie einfach das AV mit der Frist gem. § 622 BGB vier Wochen.

Ich gehe davon aus, dass folgende Merkmale (entwickelt von der Rechtsprechung) gegeben sind:

Sie sind

a. Sozial abhängig,da Haupteinnahmequelle von der Sie Ihren Lebensunterhat bestreiten

b. Weisunggebunden

c. In den Betriebsablauf eingedliedert

d. Arbeitszeit und Ort fremdbestimmt

Somit liegt ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis vor.

Der Arbeitsgeber ist verpflichtet, den Gesamtsozialversicherungsbeitrag zu zahlen.

Ich gehe davon aus, dass der Gewerbearbeitsvertrag in einer Scheinselbständigkeit mündet.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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Danke zusammenfassend ganz ok wohl auch in meinem Sinne allerdings hat bei mir die Antwort der Anwältin auf meine Rückfrage nochmal eine Unsicherheit ausgelöst und ich kann leider nichts mehr weiter klären da nur eine Rückfrage ... ...
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