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Arbeitsniederlegung weil Gehalt nicht gezahlt wird.


23.11.2004 17:27 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren RAe,
ich habe nach langer Arbeitslosigkeit zum Juni 04 wieder eine Anstellung in einer Vertragsabteilung eines Abschleppunternehmens gefunden. Leider kam nur das 1ste Gehalt pünktlich auf mein Konto. Die Folgegehälter bis Dato kamen a) in Bar und b) nur in "Kleckerschritten". Mal gab es 500? dann wieder 100e u.s.w. bis das Gehalt letzendlich voll bezahlt war.
Für den Monat Oktober 04 bekam ich bis dato lediglich am 5.11.04 einen Abschlag über 500? (Volles Gehalt beträgt 1370? Netto). Wann der Rest kommt steht sozusagen noch in den Sternen. Ich bin ja auf mein Gehalt angewiesen, habe nunmehr schon mehrere Rückbuchungen da ich über keinen Dispo verfüge. Bislang konnte ich auschl. meine Miete zahlen. Aber Essen, Trinken ect muss ich ja auch (abgesehen von offenstehenden Rechnungen). Mittlerweile habe ich kaum noch etwas essbares im Kühlschrank, trinken tue ich nur noch Leitungswasser. Das Benzin um zur Arbeit zu kommen wird auch nur noch für höchstens 2 Tage reichen. Ich habe meinen Arbeitgeber bereits abgemahnt und ihm 7 Tage Zeit gegeben mein Restgehalt zu überweisen. Diese 7 Tage sind nunmehr rum, aber Geld habe ich noch keines erhalten. Nun habe ich mehrfach gelesen das ich von meinem Rückbehaltungsrecht gebrauch machen kann--sprich -- meine Arbeitskraft verweigern. Anders habe ich aber auch sehr oft gelesen das man das NICHT darf. WAS KANN ICH TUN ?? Zumal das nächste Gehalt, für Nov.04 ja auch in ein paar Tagen wieder ansteht. Haben Sie bitte einen Rat für mich, denn ich weiss einfach nicht weiter. Ihr Ratschlag ist mir eine Menge wert, aber aus den o.g. Gründen kann ich momentan nicht soviel zahlen. Ich hoffe dennoch auf Ihren Ratschlag. Vielen Dank im Vorraus. MfG

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sind schon auf dem richtigen Wege, wenn Sie Ihrem Arbeitgeber unter Fristsetzung aufgegeben haben, die fälligen Zahlungen zu leisten.
Jetzt können Sie tatsächlich von Ihrem Zurückbehaltungsrecht gebrauch machen und Ihre Arbeit verweigern.

Allerdings ist die Frage, ob dieses Verhalten empfehlenswert ist, da Sie möglicherweise Ihren Arbeitgeber zu einer Kündigung veranlassen könnten. Zwar darf er Ihnen nicht rechtmäßig kündigen, wenn Sie berechtigt von Ihrem Zurückbehaltungsrecht Gebrauch machen; aber Sie wissen sicherlich selbst, daß ein Arbeitgeber leicht mit Kündigungen bei der Hand sein kann, wenn ihm Arbeitgnehmer unliebsam werden.

Ich kann Ihnen nur raten, angesichts der dringlichen Situation einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihrer Forderung zu beauftragen.

Zur Sicherung Ihres Lebensunterhaltes sollten Sie auch den Weg zum Sozialamt nicht scheuen. Hier wird man Sie vorübergehend unterstützen, damit Sie nicht ohne Geld dastehen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen zunächst weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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