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Arbeitslosenmeldung (ALG1) rückwirkend nachweisen.

| 06.02.2020 05:48 |
Preis: 51,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Ich war nach dem Auslaufen eines Arbeitsvertrages (zeitl. Befristung) ab 01.05.2018 arbeitslos. Ich hatte mich online rechtzeitig online Arbeitslos gemeldet.
Am 02.05.2018 war ich mich persönlich Arbeitslos melden. Ab dann geht ja alles seinen Gang. Man bekommt einen Termin (war ich auch da) sowie Stellen zum Bewerben. Nach 4 Monaten hatte ich auch wieder einen neuen Job (vom Arbeitsamt vermittelt).
Nun hätte ich auch gerne mal so langsam mein Arbeitslosengeld für die Zeit. Arbeitsbescheinigung vom letzen Arbeitgeber liegt dem Arbeitsamt vor (Einschreiben mit Rückschein).
Nach mehrmaligen Nachfragen kam nun die schriftl. Aufforderung zur Mitwirkung: "Ohne dem Antrag auf Arbeitslosengeld kann ich nicht feststellen, ob und ab wann Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld haben"

Ich war ja damals mich persönlich und fristgerecht Arbeitslos melden! Der Antrag ist direkt dort verblieben.
Nun zur Frage: Welche Möglichkeiten zum Nachweis kann ich nutzen? Gibt es eine Nachforschungsstelle beim Arbeitsamt? Werden solche Anträge auf ALG1 beim Arbeitsamt nicht archiviert?

Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst einmal sollten Sie unverzüglich einen neuen Antrag abgeben. Diesen Antrag geben Sie dann persönlich ab und lassen sich unbedingt den Erhalt quittieren. Verweisen Sie in einem beigefügten Schreiben dann darauf, dass Sie den Antrag bereits eingereicht hatten.

Jetzt zu Ihren Fragen:

Eine Nachforschungsstelle beim Arbeitsamt gibt es leider nicht.

Sie sollten aber entweder selber die Einsicht in Ihre Leistungsakte beantragen oder einen Anwalt vor Ort mit dieser Einsicht beauftragen.

Aus der Akte kann sich dann ergeben, ob Ihr Antrag überhaupt zur Akte gelangt ist. Es ist nicht ungewöhnlich, dass eingereichte Unterlagen fehlerhaft zugeordnet werden oder auch nicht wieder auffindbar sind.

Aus der Akte können auch Vermerke Hinweise darauf geben, ob der Antrag vorgelegen hat.

Ungeachtet dessen, sollten Sie unverzüglich einen neuen Antrag einreichen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 06.02.2020 | 07:01

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