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Arbeitslosengeld verschieben

23.08.2017 15:10 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Hallo Frag-einen-Anwalt,

ich bin nun mittlerweile ca. 60 Jahre alt.
Und ich war von 1993 - 2012 freiberuflich tätig.
Von 2013 - heute bin ich als Angestellter tätig.
Wenn ich wieder als Freiberufler tätig werde, kann ich dann meinen erworbenen Anspruch auf Arbeitslosengeld (2 Jahre) "verschieben"?
Zum Beispiel arbeite ich von 2018 - 2020 freiberuflich. Im Januar 2021 melde ich mich arbeitslos.
Habe ich dann Anspruch auf 2 Jahre Arbeitslosengeld? Oder wie muss ich bürokratisch tätig werden, damit ich meinen zurzeit bestehenden Anspruch verschieben kann?

Danke.
Mit freundlichen Grüßen
Ratsuchende(r)

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zu den Voraussetzungen des ALG I Anspruchs gehört u.a. gem $142, 143 SGB III, dass die Anwartschaftszeit von 12 Monaten innerhalb einer Rahmenfrist von 2 Jahren erfüllt worden ist. Danach könnte ein grundsätzlich Anspruchsberechtigter ab dem Zeitpunkt des vollständigen Entstehens des Anspruchs auf ALG I grundsätzlich maximal ein Jahr mit der Antragsstellung zuwarten, ohne das der Anspruch entfallen würde.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 23.08.2017 | 17:00

Hallo Herr Winkler,
vielen Dank. Ich habe verstanden, dass mein Anspruch auf ALG I nach 1 Jahr ohne Angestelltenverhältnis und ohne Antrag auf ALG I verjährt ist.

Annahme: Ich stelle nach Beeindigung des Angestelltenverhältnisses innerhalb eines Jahres einen Antrag auf ALG I.
Allerdings würde ich die AUSZAHLUNG des ALG I zurückstellen lassen - also verschieben.
Wie ist die Gesetzeslage in so einem Fall?

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.08.2017 | 17:20

Sollte eine hauptberufliche Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden, sondern lediglich ein Rückgriff auf ausschliesslich z.B. passives Einkommen erfolgen, könnte eine Rückstellung des Anspruchs ggf. auch über mehrere Jahre erfolgen. Hier müssten die konkreten Einzelheiten geprüft werden, um dies ggf für einen solchen abschliessend ebenfalls festzustellen.

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