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Arbeitslosengeld I zur Überbrückung

15.10.2009 10:23 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich erhalte seit 01.10.09 Arbeitslosengeld I.
Am 01.03.2010 mache ich mich nachweisbar selbständig.
Das Arbeitsamt teilte mir mit, dass mit großem Desinteresse, keine Vermittlung in dieser Zeit erfolgen wird.

Das Arbeitslosengeld I reicht nicht, die Miete Nebenkosten/Heizung zu zahlen, es ergibt sich bereits dabei eine Unterdeckung unabhängig von den Kosten für das normale Leben.

Die Wohnung soll unbedingt beibehalten werden, für diese kurze Übergangszeit von ca. 5 Monaten.

Welche Möglichkeiten habe ich um entsprechende staatliche Hilfe zu erhalten, zur Überbrückung dieser 5 Moante?


Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Fragestellerin,

aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Grundsätzlich müsste das Arbeitsamt versuchen, Ihnen, trotz einer bevorstehenden Selbständigkeit, eine Arbeit für den Zeitraum der Arbeitslosigkeit zu vermitteln.

Sie hätten hier natürlich auch selbst die Möglichkeit, sich um eine übergangsweise z.B. geringfügige Beschäftigung zu kümmern, damit Sie finanziell besser gestellt sind.

Sollte die Höhe des Arbeitslosengeldes nicht ausreichen, so könnten Sie Wohngeld bei der dafür zuständigen Stelle beantragen. Ob Wohngeld gezahlt wird, hängt von Ihren genauen finanziellen Verhältnissen und den regional vorherrschenden Mieten ab.

Parallel hierzu sollten Sie bei der für die Gewährung von Leistungen nach dem SGB II zuständigen Stelle (z.B. die ARGE) sog. "aufstockende Leistungen" beantragen. Aufgrund dieser aufstockenden Leistungen wird sichergestellt, dass Sie auch im ALG I-Bezug die vom Gesetzgeber gewollte Grundsicherung erhalten.
Hier könnte es im Einzelfall jedoch problematisch sein, dass z.B. die Größe Ihrer Wohnung als nicht mehr angemessen angesehen wird.

Die beiden Anträge sollten parallel gestellt werden und dies der jeweiligen Behörde auch mitgeteilt werden, da aufstockende Leistungen nicht bewilligt werden, wenn das Wohngeld ausreicht, um Ihren Bedarf zu decken. Sollte das Wohngeld aber nicht ausreichen und Sie aufstockenden Leistungen erhalten, so führt der Weg der gleichzeitigen Antragstellung dazu, dass die Leistungsbewilligung schneller durchgeführt werden kann.
Die Behörden müssen über den jeweils anderen Antrag informiert werden, da eine Doppelzahlung der Leistungen nicht vorgenommen werden darf und diese von Ihnen wieder zurückzuzahlen wären.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen. Gerne stehe ich Ihnen auch für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

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