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Arbeitslosengeld-Anspruch nach Aufhebungsvertrag bei gesundheitlichen Problemen


15.05.2006 11:28 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Hallo,

ich bin Krankenschwester und hatte zum 02.06 nach meiner Elternzeit einen Bewilligungsbescheid für Arbeitslosengeld über 12 Monate bekommen. Ab März.06 nahm ich eine Stelle an in der ambulanten Pflege. Dort entwickelete ich wegen der Aussendiensttätigkeit schwere gesundheitliche Probleme aufgrund einer weit ausgprägten Sonnenalergie. Dieses war nicht vorhersehbar, aber machen mir es unmöglich weiterhin diese Tätigkeit auszuüben. Mein Arbeitgeber will mich aber weder in den Innendienst versetzen, noch mich kündigen. Sie baten mir einen Aufhebungsvertrag an.
Nun meine Frage: Bei einem Aufhebungsvertrag ist ja mit einer Sperrfrist für Arbeitslosengeld zu rechnen. Ändert sich bei mir nun die Situation zwecks Sperrfristen, wenn es nur aufgrund meiner gesundheitlichen starken Beschwerden dazu kam bzw müsste mir das ein Arzt bescheinigen. Kann ich So evtl. die Sperrfrist umgehen? Oder was hätte ich sonst für Möglichkeiten?

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Von der Verhängung einer Sperrzeit kann abgesehen (bzw. diese verkürzt) werden, soweit ein wichtiger Grund für die Lösung des Arbeitsverhältnisses bestand. Hierunter fallen t.B.. Fälle des Mobbings, des geringen Verdienstes (unter dem Existenzminimum), des Umzuges, etc.. Die Entscheidung liegt im Ermessen der Arbeitsagentur und ist vom Einzelfall abhängig.

Setzen Sie sich mit der Leistungsabteilung der für Sie zuständigen Arbeitsagentur in Verbindung. Schildern Sie dem Mitarbeiter Ihre Situation. Dann können Sie schon ersehen, wie er wahrscheinlich entscheiden wird. Gegen die Entscheidung steht Ihnen der Widerspruch zu. Diesen einzulegen würde ich bei der Verhängung einer Sperrzeit auch raten.

Zusammen mit den Unterlagen für den Alg-Antrag müssen Sie ein ärztliches Attest einreichen. Ebenso sollten Sie aufführen, dass keine andere Beschäftigungsmöglichkeit besteht. Dies wäre am Besten von Ihrem Arbeitgeber zu bestätigen.

Nach Ihrer Schilderung haben Sie gute Aussichten, dass keine Sperrzeit gegen Sie verhängt wird.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben. Selbstverständlich stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion und auch zur weiteren Vertretung zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

M. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de
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