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Arbeitsleihkleidung


01.04.2005 13:28 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Mein Sohn war bis Januar 2004 bei einer Stahlmetallbaufirma beschäftigt, dass heißt er wurde dort ausgebildet. Damit endete sein Lehrvertrag, sollte aber zum Frühjahr wieder eingestellt werden, die Auftragslage ließ es aber nicht zu, so wechselte er zum 1. April in eine andere Firma, vergaß darüber diese Leihkleidung( Latzhosen und Jacken abzugeben). Vor drei Wochen kam jetzt eine Rechnung über 270,- für die Kleidung die er noch hatte, habe wir schnellstmöglich zurückgegeben. Damit sollte es OK sein sagte der Chef. Jetzt kommt eine neue Rechnung über 363,- für die Reinigung der Kleidung über 13 Monate. Es stellt sich hier die Frage, wer ist für die Kündigung bei der Arbeitkl.-Leihfirma verantwortlich. Müssen wir wirklich zahlen obwohl die Kleidung gar nicht gereinigt etc. wurde? In den Lohnabr. habe ich gesehen es wurde ca. 12,- für Arbeitskl. berechnet. Mein Sohn hat aber nichts unterschrieben und auch vertraglich hat da nichts statt gefunden.

-- Einsatz geändert am 01.04.2005 14:15:31

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Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn weder im Arbeitsvertrag noch im gültigen Tarifvertrag etwas zur Übernahme der Reinigungskosten geregelt ist, ist dieses nicht vom Arbeitnehmer zu zahlen.

Aber selbst wenn es eine solche Vereinbarung gibt und die Reinigung NICHT durchgeführt worden ist, kann der Arbeitgeber dafür nichts in Rechnung stellen.

Lassen Sie Ihren Sohn als bloß nichts zahlen. Die offenbar zu Unrecht einbehaltenen Beträge werden Sie aber nicht zurückfordern können, da aufgrund der langen Zeitspanne (Januar 2004) sicherlich tarifliche Ausschlußfristen zur Geltendmachung von Ansprüchen gegeben sind.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 01.04.2005 | 19:40

Danke Frau True-Bohle,
Mein Sohn hat ja auch noch nichts bezahlt. Es wurde auch kein Geld einbehalten, da er ja seit 4/2004 eine andere Arbeitsstelle hat. Es werden ihm ja für die 13 Monate, die seit dem vergangen sind 363,-in Rechnung gestellt. Obwohl die Kleidung ja bei uns im Schrank lag und gar nichts gereinigt werden konnte.
Wir werden uns jetzt brieflich bei dem ehem.-Chef melden, mit der Begründung das von meinem Sohn aus kein Vertrag mit der Leihfirma bestand, das ist doch ein Vertrag zwischen Arbeitgeber und dieser Wäscheleihfirma, sehe ich das richtig????

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.04.2005 | 08:13

Das Ihr Sohn bisher nichts gezahlt hatte, war ja klar. Da Sie aber auf einen Abzug von 12 EUR/Lohnabrechnung hingewiesen haben, bin ich in der Tat davon ausgegangen, dass hier ev sogar unberechtigt bis 1/2004 Gelder vom Lohn einbehalten wurden.

Schreiben Sie nun zum ehemaligen Arbeitgeber, dass nichts gezahlt wird, da Sie a) keine Anspruchsgrundlage sehen und b) die Kleidung gar nicht gereinigt worden ist. Mehr würde ich gar nicht schreiben

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