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Arbeitsgerichtliches Verfahren seit 2015

| 5. Februar 2022 15:46 |
Preis: 50,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Beim Arbeitsgericht gibt es keinen Anwaltszwang, sodass Schriftsätze auch selbst eingereicht werden können. Die Einhaltung von Fristen vom Gericht sind wichtig, da ansonsten Vortrag verspätet sein kann.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich der Beklagte hab seit 2015 ein verfahren beim Arbeitsgericht (Strafrechtlich wurde das Verfahren nach 153a Abs 2 StPo eingestellt ,2021) mein Anwalt beim Arbeitsgericht ist Pflichtverteidiger (Prozesskostenhilfe). Das Arbeitsrechtliche verfahren ruhte wegen der Strafrechtlichen Ermittlung und wurde 2021 wieder aufgenommen. Zwischen meinen Anwalt und mir (Beklagter) gab es in der Vergangenheit Differenzen, beide Seiten versuchten eine Aufhebung/Niederlegung dies wurde jedoch vom Gericht abgelehnt. Nun meine Frage: am 15.1.2022 bekam mein Pflichtverteidiger ein Schreiben von 40 Seiten vom Kläger. Auf meine Nachfrage konnte mit mein Pflichtverteidiger keine Stellungnahme zu den Schreiben geben er sagte " man müsse diese Schreiben wohl zwei bis dreimal lesen" ich sagte meinen Anwalt das ich mit meinen Sohne eine Stellungnahme ausarbeiten werden und Ihn diese par Mail senden. (Anmerkung: die letzten drei Schreiben kamen immer von meinen Sohn und mir, der Anwalt hat Sie dann auch 1 zu 1 übernommen) Am 27 Januar nahm ich abermals telefonisch Kontakt mit meinen Anwalt auf und fragte ihn ob er mir jetzt eine Stellungnahme zum Schreiben vom Kläger abgeben konnte, er konnte auch hier keine Auskunft abgeben. Am 31.01.22 hab ich eine Stellungnahme per Mail geschickt mit der Bitte diese Zeitnah an das Gericht zu Faxen oder aber per Post . Am 2.2.22 hab ich abermals meinen Anwalt angerufen und ihn gefragt ob er meine Stellungnahme erhalten habe er bestätigte mir den Erhalt meiner Stellungnahme. Ich fragte Ihn abermals um seine Stellungnahme, zu meinen Schreiben und die des Klägers (welche seit 15.1.22 vorliegt) auch hier verneinte er. Er teilte mir mit er wolle sich die Akte und meine Stellungnahme vornehmen und mich abends anrufen. Es kam kein Anruf. Am 3.2 habe ich dreimal vergeblich versucht meinen Anwalt zu erreichen, vergeblich. Am 4.2.22 gegen Mittag hab ich meinen Anwalt telefonisch erreicht. Er teilte mir mit noch keine Auskunft zu den Schreiben vom Kläger und zu meiner Stellungnahme geben zu können er sagte das er noch keine Zeit hatte sich damit zu befassen, dann sagte mein Anwalt: "das er sich noch am Nachmittag den 4.2.22 die Akte vornehmen werde und mich am 4.2.22 abends Anrufen telefonisch kontaktiert". Auch hier kein Anruf. Ich geh davon aus das mein Anwalt weder das Schreiben vom Kläger 15.1.22 noch meine Stellungnahme vom 31.1.22 durchgelesen hat. Welche Möglichkeiten habe ich das sich der Anwalt (Pflichtverteidiger) um meine Angelegenheit kümmert?
Kann ich meine Stellungnahme selbst zu Gericht abschicken (könnten dadurch Nachteile entstehen) ?
Meine Angst ist es das das Verfahren in Kürze (damit müssen wir Rechnen) wieder aufgenommen wird und mir Nachteile im Verfahren entstehen weil keine Stellungnahme erfolgt ist.
Mit freundlichen Grüßen

5. Februar 2022 | 17:42

Antwort

von


(2040)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Gut, ich würde den Vorgang nichtsdestotrotz beim Gericht anzeigen, damit dieses auch sieht, dass es hier nicht vorwärts geht und sich ihr Anwalt immer fortwährend verweigert, sich weiter der Sache anzunehmen.
Solange aber keine Verfristung droht, etwa weil eine gerichtliche Frist gesetzt wurde, drohen Ihnen insoweit keine Nachteile. Dann wäre auch in einer gerichtlichen Verfügung ein solcher Hinweis enthalten, dass gegebenenfalls weiterer Vortrag verspätet wäre.

Beim Arbeitsgericht gibt es keinen Anwaltszwang, sodass Sie notfalls selbst einen Schriftsatz einreichen können. Ich kann natürlich aus der Ferne nicht sagen, ob das jetzt ein Nachteil ist oder nicht. Letztlich war es ja in der Vergangenheit so, dass der Anwalt 1 zu 1 Ihre Stellungnahmen in ein Schriftsatz übernommen und an das Gericht geschickt hatte.

Solange aber keine gerichtliche Frist existiert, würde ich selbst damit abwarten, etwas beim Gericht direkt einzureichen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Bewertung des Fragestellers 7. Februar 2022 | 10:24

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