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Arbeitsgericht wegen betruegerischem Mitarbeiter


17.12.2012 15:35 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Hilfe!!

Anfang Januar gibt es einen Termin beim Arbeitsgericht in Berlin.

Leider versucht mein ehemaliger verlogener Mitarbeiter, den ich wegen Unterschlagung gekuendigt hatte, von mir weiterhin durch Lug und Trug Geld zu erschleichen.

So behauptet er, Geld nicht erhalten zu haben. was bei uns von jedem Mitarbeiter immer jeden Montag, nach der Wochenabrechnung, selbst aus der Kasse geholt wird.

Dies ist seit Jahr und Tag bei uns so ueblich. Das Geld wird selbst entnommen, und abgehakt. Nie hat es dearueber Unstimmigkeiten gegeben.

Alle
Abrechnungspapiere liegen vor, wenn auch moeglicherweise fuer Nichteingeweihte teils recht unverstaendlich.

Bei dem von ihm deklarierten Betrag handelt es sich um 1600 Euro.

Brauche dringend Rat, ggfs anwaltliche Vertretung

Bin z.Z. noch im Ausland, erst am 28. 12. zurueck.
Termin ist bald danach.

Habe mir auch ueberlegt, den ex Mitarbeiter noch wegen Betrugs und Unterschlagung anzuzeigen,

Unterschlagung war damals der Hauptkuendigungsgrund, aber nicht angezeigt,

Betrug ist nun sein Vortrag beim Arbeitsgericht, da er ja das Geld selbstverstaendlich bekommen hat, die Assel .

Der Mann luegt, wenn er auch nur den Mund aufmacht. auch dafuer gibt es auch viele
Beispiele.

So behauptet er immer, totkrank zu sein, wenn was gegen ihn vorliegt, so behauptete er das letzte Mal, eine aerztliche Sterbeprognose fuer ihn von 1-3 Monaten erhalten zu haben, um Mitleid zu erzeugen.

Hilfe!!!

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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

1.

Aufgrund des geschilderten Sachverhalts, der weiterer Aufklärung bedarf, rate ich Ihnen dringend, einen Rechtsanwalt vor Ort aufzusuchen und ihn mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen zu beauftragen.

2.

Der Arbeitnehmer verlangt, wenn ich die Sachverhaltsschilderung richtig verstehe, seinen Lohn doppelt. Deswegen hat er wohl beim Arbeitsgericht Klage eingereicht.

Hier wird sich eine Beweisproblematik stellen. Sie werden, da Sie vortragen, er habe seinen Lohn erhalten, sicherlich nachweisen können, daß die Auszahlung erfolgt sei. Es ist anhand des Sachverhalts nicht ganz klar zu sehen, wie der Lohn gezahlt wird. Ihre Schilderung liest sich fast so, als erfolge die Lohnzahlung im Wege der Selbstbedienung.

Mehr kann man aufgrund der Schilderung leider zum Fall nicht sagen. Deshalb ist es für Sie wichtig mit einem Rechtsanwalt vor Ort die Sach- und Rechtslage ausführlich durchzusprechen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Raab, Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 30.12.2012 | 16:52

Tatsächlich handelte es sich um Selbstbedienung, d.h. Selbstentnahme.

Alle Mitarbeiter waren immer nur zeitlich begrenzt als Urlaubsvertretung mit Honorar auf Provisionsbasis beschaeftigt.

Der zu entnehmende Betrag war immer klar und der Kassenstand auch.

War das Geld entnommen, war klar, von wem, da es sonst sofort reklamiert worden wäre. Die Entnahmen des klagenden ExMitarbeiters fand über 12 Wochen regelmaessig am Montag statt.

Ist das nicht als Beweis schon ausreichend?

Dass dieses System so funktionierte und seit Jahren gehandhabt wurde, koennten auch alle, die damit befasst waren, bestaetigen.

Allerdings moechten meine anderen Mitarbeiter nur ungern als Zeugen auftreten.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.12.2012 | 17:16

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Auch aufgrund Ihrer Ergänzung des Sachverhalts gilt mein eindringlicher Rat, sich im Arbeitsgerichtsverfahren anwaltlich vertreten zu lassen.

Der Rechtsanwalt wird zunächst die Klageschrift prüfen. Anhand der Klageschrift ist zu entscheiden, wie man darauf erwidert und wie Sie sich verteidigen müssen.

Kennt man die Klageschrift nicht, ist es nicht möglich, einen Ratschlag zum konkreten weiteren Vorgeben zu geben.


2.

Und nochmals: Wenn Sie vortragen, Sie hätten den Lohn gezahlt, sind Sie im Regelfall für diesen Umstand beweispflichtig.

Sie sagen, der ehemaliger Mitarbeiter, hätte über einen längeren Zeitraum hinweg jeweils am Montag Geld entnommen. Das ist aber kein Beweis oder Beweisantritt nach der Zivilprozeßordnung (ZPO), sondern Ihr Vortrag. Der Ex-Mitarbeiter trägt etwas anderes vor: vermutlich wohl, daß er keinen Lohn entnommen bzw. erhalten habe.

Für Ihren Sachvortrag müssen Sie also Beweis antreten. Hierzu müssen Beweismittel genannt werden. In diesem Fall dürften nur Zeugen in Betracht kommen, da es keine Urkunden, z. B. Bankbelege, Quittungen etc. gibt.

Jedenfalls dürfen Sie den Fall nicht unterschätzen. Deshalb: Machen Sie schnellstens einen Termin bei einem Rechtsanwalt vor Ort.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

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