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Arbeitnehmerüberlassung an ein chinesisches Unternehmen in Deutschland

24.01.2020 12:56 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Eine chinesisches Unternehmen (chinesische Rechtsform mit Sitz in China) benötigt kurzfristig eine Managementunterstützung für den Markteintritt in Deutschland, wo es aktuell noch keine deutsche Gesellschaft besitzt. Die Überlassung eines deutschen Leiharbeitnehmers soll deshalb durch einen deutschen Entleiher an die chinesische Gesellschaft erfolgen. Der Einsatz des Mitarbeiters erfolgt jedoch in Deutschland (Managementberatung im Homeoffice).
Ist diese Überlassung an eine chinesische Gesellschaft möglich und zulässig und was ist an Besonderheiten zu beachten?

27.01.2020 | 11:56

Antwort

von


(368)
Alte Schmelze 16
65201 Wiesbaden
Tel: 0611-13753371
Web: http://deutschland-schulden.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

da der Leiharbeiter bei einer deutschen Firma angestellt ist und in Deutschland verbleibt gelten für diesen die deutschen arbeitsrechtlichen Vorgaben, diese sind aber im Wesentlichen von der Leiharbeitsfirma zu erfüllen, ebenso die Abführung von Lohnsteuer und Sozialabgaben. Der chinesische Auftraggeber muss hier insoweit nur bei eventuellen Anweisungen an den Leiharbeiter die deutschen Schutzvorschriften (hier kommen wohl nur die erlaubten Arbeitszeiten in Betracht) beachten. Dies dürfte im Fall eines Homeoffices aber vergleichsweise leicht zu erfüllen sein.

Aus Sicht des Unternehmens in China wird im Verhältnis zu der deutschen Leiharbeitsfirma eine Leistung erbracht für welche nach § 3a II UStG der Leistungsort in China liegt. Dementsprechend ist darauf zu achten, dass die Leiharbeitsfirma eine korrekte Rechnung ausstellt welche die Vorgaben sowohl in Deutschland, als auch möglichst in China erfüllt um dort anerkannt zu werden. Auf diesen Punkt sollten Sie hinweisen und sich ggf. bei den chinesischen Partner informieren ob besondere Inhalte auf der Rechnung zu vermerken sind.

Bezüglich der Einkommenssteuer und dem Abzug der Kosten dürfte dies allein in China anfallen.

Ich hoffe damit Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet und wünsche Ihnen noch eine schöne Woche.

Mit freundlichen Grüßen,
RA Fabian Fricke


ANTWORT VON

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