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Arbeitnehmer kommt am 3. Tag nicht mehr zur Arbeit

29.08.2018 21:36 |
Preis: 50,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Liebe Juristen,

am Montag habe ich einen AN angestellt, Arbeitsvertrag 6 Monate Probezeit, in der Probezeit Kündigungsfrist 2 Wochen zum 1. oder 15. - Entlohnung auf Stundenbasis, Tarifurlaub ca. 2 Tage per Monat.

Heute, am 3. Arbeitstag, fehlt der AN unentschuldigt. Er geht nicht an sein Handy.
Fall der AN sich nicht sehr gut entschuldigen kann, soll er entweder fristlos oder ordentlich gekündigt werden.

a) Wie (Gründe im Verhalten/Person) und mit welcher Frist wird dem AN sauber gekündigt?
b) Was passiert mit dem Urlaubsanspruch? Er entsteht wohl erst nach einer Wartezeit, muß aber zuvor dennoch abgegolten werden (?)
c) Das Arbeitsverhältnis wurde als SV-pflichtige Beschäftigung abgeschlossen. Belasse ich es besser dabei oder ändere ich es zu einem 450-Euro-Job?

Zu dem interessierten Anwalt:
Wir würden uns freuen, wenn Sie aus Köln oder Umgebung kämen.
Es ist uns sehr daran gelegen, auf diesem Weg evtl. einen permanenten rechtlichen Betreuer zu finden.

Da ich die Fragestellung für einen Juristen in kurzer Zeit beantwortbar halte, lobe ich ein Honorar von 50,- Euro aus.

Beste Grüße

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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Ich empfehle Ihnen, das Arbeitsverhältnis fristlos, hilfsweise fristgerecht, zu kündigen. Gründe, weshalb Sie die Kündigung aussprechen brauchen, und sollten Sie in dem Kündigungsschreiben nicht aufführen.

Ihr Arbeitsvertrag sieht nach der Sachverhaltsschilderung eine Kündigungsfrist von zwei Wochen zum ersten oder 15. eines Monats vor. D.h., Sie können jetzt, was die hilfsweise ausgesprochene fristgerechte Kündigung angeht, zum 15.09.2018 kündigen.


2.

Der Arbeitnehmer ist erst seit drei Tagen bei Ihnen beschäftigt. Der Urlaubsanspruch beläuft sich auf 1/12 des Jahresurlaubs für jeden vollen Monat, für den das Arbeitsverhältnis besteht. Da der Arbeitnehmer noch keinen Monat bei Ihnen beschäftigt ist, hat er auch keinen Urlaubsanspruch. Die Folge davon ist, dass es auch keine Urlaubsabgeltung gibt.


3.

Da das Arbeitsverhältnis als sozialversicherungspflichtige Beschäftigung eingegangen worden ist, können Sie das Arbeitsverhältnis nicht einseitig in einem Minijob abändern.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

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