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Arbeitnehmer bei Ehemann im eigenen Betrieb ,Aufteilung bei Trennung

24.02.2014 18:08 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lorenz Weber


Guten Tag ,ich habe seit 20 Jahren bei meinem Ehemann für einen geringen Lohn gearbeitet.er hat in der Zwischenzeit den Betrieb und ein Haus geerbt.alles steht auf seinen Namen. Kreditverträge sind auch da. Bekomme ich bei einer Trennung einen finanziellen Ausgleich? Wie wäre die Aufteilung? Ehevertrag und Privatvermögen ist nicht vorhanden. Was passiert dann mir oder kann ich Ansprüche stellen?danke für eine Antwort .mfg

Guten Abend geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Der Sachverhalt ist zugegebenermaßen sehr kurz und pauschal um eine detaillierte Antwort liefern zu können. Deswegen versuche ich nach bester Möglichkeit Ihnen auf die aufgeworfenen Fragen eine Antwort zukommen zu lassen.

Vorausgesetzt sie leben im gesetzlichen Güterstand (Zugewinngemeinschaft), wovon ich ausgehe, weil Sie schreiben, dass es keinen Ehevertrag gibt, fällt jedenfalls die Erbschaft nicht mit in den Zugewinnausgleich.

Im Hinblick auf den Zugewinnausgleich wird ohne Berücksichtigung des Erbe sodann geschaut, wie das Anfangsvermögen der Eheleute ausgesehen hat und das Endvermögen. Der sich daraus ergebende Zugewinn wird hälftig geteilt.

Beispiel:

Partner A besitzt zum Zeitpunkt der Heirat 5.000 €, zum Zeitpunkt der Scheidung aber 25.000 €.

Partner B besaß zu Beginn der Ehe 8.000 € und bei der Scheidung 10.000 €, da er/sie während der Ehe nur wenig Geld dazuverdienen konnte:

Der Zugewinn des Partners A beträgt somit: 25.000 € - 5000 € = 20.000 €.
Der Zugewinn des Partners B beträgt: 10.000 € - 8.000 € = 2000 €
Die Differenz der Zugewinne beträgt: 18.000 €
Partner B kann von Partner A die Hälfte dieser Differenz, also 9.000 € als Ausgleich für während der Ehe erbrachten (unbezahlten) Leistungen verlangen. Zu unbezahlten Leistungen zählen auch solche bezahlten Leistungen, wenn der Ehepartner zu einem unnatürlich niedrigen lohn beschäftigt war. Hier wird ein komplizierte Differenzberechnung angewandt.

In Ihrem Fall müsste geschaut werden, wie der reale Lohn für Ihre Arbeit gewesen wäre und dann die Differenz bestimmt werden zu dem tatsächlich erzielten Lohn.

Hier wäre daher in der Tat ein Kollege vor Ort zu beauftragen eine konkrete Berechnung durchzuführen. Gerne helfen wir Ihnen bei Mandatserteilung weiter, sofern Sie das Mandat online abwickeln möchten.

Die konkrete Berechnung ist über dieses Portal kaum möglich, weil die Frage zwar sehr kurz gehalten ist, das Problem dahinter aber umfassendere Informationen erfordert und komplex ist.

Es müsste zunächst das Anfangs- und Endvermögen eines jeden Ehegatten ermittelt werden. Nach Ihrer Schilderung vermute ich einen nicht unerheblichen Wertzuwachs Ihres Ehemanns selbst ohne Berücksichtigung der Erbschaft, sodass Sie wohl einen finanziellen Ausgleich erhalten könnten.

Ich muss aber ehrlich sagen, dass dies über diese Platform kaum zu regeln ist. Ich biete Ihnen gerne an das Mandat fortzuführen und unsere umfangreichen Online-Kommunikationsmittel auch für eine etwaig weitere Mandatsbehandlung zu nutzen. Bei Interesse melden Sie sich bitte.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten bzw. Nachfragen können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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