Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Arbeitgeber verlangt Handykosten erstattet

06.12.2015 19:20 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Verschulden des Arbeitnehmers bei Handynutzung und damit verbundenes - kostenpflichtiges - Update

Hallo,

ich habe eine Frage. Zum folgende Fall:

Der Arbeitgeber verlangt eine Erstattung vom AN von mehreren hundert Euro Handy Internetkosten.
Diese sind entstanden weil das Handy des AN nach einen zurücksetzen ein update gestartet hatte. Es sind dabei 100 MB an Datenvolumen angefallen und der Vertrag hat Internet nicht vorgesehen.

Die SIM Karte wurde dem AN zur Verfügung gestellt, es wurde das Privathandy genutzt, jedoch war UMTS deaktiviert. Bis zu dem unfreiwilligen Systemreset.

Es gibt keinerlei Vertragliche Stücke zur Handynutzung, die durchschnittlichen kosten haben 35 Euro betragen. Die Handynummer ist dem AN seit einigen Jahren zugeordnet.

Weiterhin hat der AN nun das Unternehmen verlassen.

Frage: Kann der Arbeitnehmer verpflichtet werden die Rechnungsposition zu begleichen?

MfG

06.12.2015 | 20:00

Antwort

von


(1751)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zunächst wäre arbeitgeberseits eine Schadensminimierung bis auf Null € Schaden vorzunehmen, sofern dieses möglich ist. Dieses hat im Rahmen der Schadensminderungspflicht zu erfolgen.

Im Übrigen kommt es auf das Verschulden des Arbeitnehmers an.

Im Einzelnen:
Es gibt von der höchstrichterlichen Rechsprechung des Bundesarbeitsgerichts aufgestellte Grundsätze über die Beschränkung der Arbeitnehmerhaftung.

- Bei grober Fahrlässigkeit hat der Arbeitnehmer grundsätzlich den gesamten Schaden zu ersetzen.

- Bei leichtester Fahrlässigkeit (geringe Schuld) haftet er regelmäßig nicht.

- Bei normaler Fahrlässigkeit ist der Schaden nach den Kriterien Schadensverursachung, Schadensfolgen, Billigkeits- und Zumutbarkeitsgesichtspunkten quotenmäßig zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu teilen.

Letzteres könnte hier durchaus in Betracht kommen.

Der Arbeitgeber muss die Haftungsvoraussetzungen jedoch beweisen, was der Arbeitnehmer falsch gemacht haben soll.

Hier wird man auch bei einem unfreiwilligen Update dieses prüfen müssen. Ich gehe von einfacher Fahrlässigkeit aus.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

ANTWORT VON

(1751)

Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Erbrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht, Baurecht, Verwaltungsrecht, Ausländerrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 89436 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ich fühle mich sehr gut beraten. Schnell, freundlich, kompetent . ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr gute Anwältin habe schon ein Anwalt der sehr gut auch sehr schnell ist. Es ist schlimm wie sehr die Eltern und nicht die Kinder in Vordergrund stehen. Will hoffen obwohl ich nicht der Vater das Kind zurück bekommen kann.der ... ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Vielen Dank ...
FRAGESTELLER