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Arbeitgeber hat Zuschuss zur privaten Krankenversicherung nicht bezahlt

12.07.2017 08:23 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Im Zeitraum von Januar bis Juni 2016 hat mein Arbeitgeber, ein konfessioneller Krankenhausträger, keinen Zuschuss zu meiner privaten Krankenversicherung bezahlt. Es geht um 1100 Euro steuerfrei. Dies ist mir leider erst vor einem Monat bei Erstellung der Steuererklärung aufgefallen. Als Grund gab der Arbeitgeber an, ich hätte die Bescheinigung der privaten Krankenversicherung über die Erlangung des Zuschusses nicht eingereicht. Ich habe sie nun, ein Jahr später, nachgereicht. Nun sei es für eine nachträgliche Erstattung zu spät, da laut Vertrag für Gehaltsabrechnungen eine Ausschlussfrist von sechs Monaten besteht. Zur Anwendung kommt der Tarifvertrag AVR Ärzte Caritas (Paragraph 23 behandelt die Ausschlussfrist).

Ich war der Meinung, dass die Zuschüsse In der Höhe von 2015 weiter bezahlt werden, da ich zu keinem Zeitpunkt zur Vorlage der Bescheinigung aufgefordert worden war.

Ich würde gerne wissen, ob es sich lohnt die 1100 € einzuklagen.

12.07.2017 | 10:06

Antwort

von


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Tel: 034197475372
Web: http://www.kanzlei-vicky-neubert.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich möchte die Antwort gleich vorweg nehmen und die ist: Nein, aus meiner Sicht lohnt es sich nicht.
Und das nicht nur, weil Sie zunächst Gerichtskosten vorschiessen müssen, sondern maßgeblich weil Sie die Vorlage beim Arbeitgeber erbringen müssen.
Wenn Angestellte privat Krankenversichert sind, steht diesen selbstverständlich ein Beitragszuschuss vom Arbeitgeber zu. Zur Erlangung dieses Zuschusses müssen Sie ihrem Arbeitgeber eine Bescheinigung des Krankenversicherers vorlegen. Diese Bescheinigung wird daher auch als 'Bescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber' bezeichnet.
Die Bescheinigung müssen Sie telefonisch oder schriftlich per Post, Telefax oder E-Mail unter Angabe der Versicherungsnummer bei ihrer PKV anfordern.

Da also das Verschulden leider bei Ihnen liegt (das ist rechtlich gemeint und kein Angriff gegen Ihre Person), ist es so wie ich es betrachte nicht ratsam ein Gerichtsverfahren zu beginnen.

Es tut mir leid, Ihnen keinen positiveren Ausblick geben zu können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Vicky Neubert, Dipl.-Jur.
Fachanwältin für Strafrecht

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