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Arbeitgeber berechnet Zeiten der Krankheit nachträglich als unbezahltem Urlaub

| 05.03.2021 11:00 |
Preis: 75,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Einreichung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung grundsätzlich per E-Mail zulässig.

Guten Tag,

größtenteils habe ich, nachdem ich mich telefonisch unverzüglich Krank gemeldet habe, die Krankmeldung als Scan per Email an den AG übermittelt. Seitens AG kam nie, dass er den Krankenschein im Original bräuchte. Mittlerweile wurde ich gekündigt. Nun hat der AG nach Kündigung sämtliche Krankheitstage in 2020 nachträglich als unbezahltem Urlaub vom Gehalt abgezogen. Gleichwohl hat der AG mich ab Woche 7 bei der Krankenkasse wg. Bezug von Krankengeld. gemeldet.

Wenn man seit Jahren, die Krankmeldung nicht im Original einfordert, nun nachträglich daraus unbezahlten Urlaub macht, finde ich das arglistig.

Bitte um Antwort

Mit freundlichen Grüßen


05.03.2021 | 12:15

Antwort

von


(487)
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Sehr geehrter Fragesteller,

nach § 5 Abs. 1 Entgeltfortzahlungsgesetz ist der Arbeitnehmer verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen und wenn die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage andauert , hat der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen.

Wie diese Vorlage aussieht, regelt das Gesetz nicht. Mithin ist grundsätzlich das Einreichen einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung per E-Mail erlaubt.

Verlangt der Arbeitgeber jedoch das Original der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, hat der Arbeitnehmer diese unverzüglich vorzulegen.

Da das Original der AU von Ihrem Arbeitgeber jedoch nie angefordert wurde, kann der Arbeitgeber sich nicht im Nachhinein auf den Standpunkt stellen, es wäre keine ordnungsgemäße Krankmeldung erfolgt und die Tage der Arbeitsunfähigkeit aus dem Jahr 2020 als unbezahlten Urlaub werten und vom Gehalt abziehen.

Dies geht so nicht. Sie sollten, falls der Arbeitgeber nicht einlenkt, beim Arbeitsgericht den zu Unrecht einbehaltenen Lohn einklagen.

Mit freundlichem Gruß

Rechtsanwalt
P. Dratwa


Bewertung des Fragestellers 09.03.2021 | 12:22

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Vor Gericht und auf hoher See.....
Der Anwalt riet mit zur Klage, was ich auch tun werde, so der Arbeitgeber nicht einlenkt.
Wie der Streit ausgeht kann ich nicht sagen, doch bin ich selbst optimistisch und habe eigentlich nur vorsichtshalber eine zweite Meinung eingeholt. Mein eigener Anwalt für Arbeitsrecht kommt nicht recht in die Puschen, hat den Fall ein halbes Jahr liegen lassen und hat nun irgendwie keinen Peil mehr über beriets zugesandt Unterlagen und den Stand der Dinge.
Eine schnelle und kompetente Antwort, wie bei meiner Frage hier, wünschte ich mit von meinem Anwalt

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 09.03.2021
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Vor Gericht und auf hoher See.....
Der Anwalt riet mit zur Klage, was ich auch tun werde, so der Arbeitgeber nicht einlenkt.
Wie der Streit ausgeht kann ich nicht sagen, doch bin ich selbst optimistisch und habe eigentlich nur vorsichtshalber eine zweite Meinung eingeholt. Mein eigener Anwalt für Arbeitsrecht kommt nicht recht in die Puschen, hat den Fall ein halbes Jahr liegen lassen und hat nun irgendwie keinen Peil mehr über beriets zugesandt Unterlagen und den Stand der Dinge.
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