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Arbeiterlaubnis


03.02.2007 15:51 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin seit 1999 in Deutschland mit einem Aufenthalt als Student.
Ich habe jetzt das Studium abgeschlossen und zwar im Bereich: Elektrotechnik Kommunikationstechnik und Elektronik (Schwerpunkt: Telekommunikation).
Ich habe jetzt eine Stelle als Vermögensberater gefunden. Die Stelle gilt als selbständig aber mit einem Vertrag und mein Lohn hängt immer davon ab, wie viel Kunden ich betreue und berate.
Ich habe nachgefragt bei Bundesagentur Agentur für Arbeit und sie haben mir gesagt, dass die Stelle keine Zustimmung von der Arbeitsagentur braucht. weil sie eben als selbständig zu sehen.
Meine Frage:
1. Besteht die Möglichkeit, dass ich eine Aufenthalterlaubnis (Niederlassungserlaubnis) bekomme um als Vermögensberater zu arbeiten?

2. Ich bin Diplom Ing. Elektrotechnik (Telekommunikation). bin ich als Hochqualifiziert zu betrachten?

3. besteht die Möglichkeit mich einzubürgern?

Ich bedanke mich sehr.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Sie könnten eine Aufenthaltserlaubnis für eine selbständige Erwerbstätigkeit nach § 21 AufenthG beantragen. Die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür finden Sie in § 21 AufenthG. Ob diese Voraussetzungen vorliegen prüft in Berlin die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen. Wenn nach drei Jahren die selbständige Tätigkeit erfolgreich verwirklich wurde, kann eine Niederlassungserlaubnis beantragt werden.

Mit einem Studienabschluss alllein gelten Sie nicht als hochqualifiziert. Wenn Sie ein Arbeitsangebot mit einem Verdienst der doppelten Beitragsbemessungsgrenze, derzeit 85 500 € p.a. vorweisen können, dann gelten Sie ebenfalls als hochqualifiziert i.S. v. § 19 AufenthG und bekommen können direkt eine Niederlassungserlaubnis bekommen.

Wenn Sie nun einen Aufenthaltstitel zur Erwerbstätigkeit besitzen und nicht mehr zu Studienzwecken nach § 16 AufenthG, dann können Sie eventuell eingebürgert werden. Nach meinen Informationen werden in Berlin die Zeiten des Besitzes einer damaligen Aufenthaltsbewilligung (bzw. Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken § 16 AufenthG) angerechnet.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.
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