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Arbeiten ohne Meisterbrief


02.05.2007 20:32 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von



Guten Tag,

ein bekannter bietet unter seinem firmennamen auf aufträge bei myhammer. Nun habe ich in seine Profil gelesen das zu seinen ausführenden arbeiten, Bäder fliesen, sanitär und heizungsinstallation und malerarbeiten gehören. nun weiss ich das er für keine der genannten gewerbe einen Meisterbrief hat.

Daher ich noch eine Rechnung mit ihm offen habe würde mich nun interessieren ob man rechtlich gegen ihn vorgehen kann und man ihn ggf. kostenpflichtig abmahnen kann. Wie liegt da die beweiskraft. Oder in wie weit kann er solche arbeiten ohne meister ausführen.

P.S. Ich weiß das der Einsatz nicht besonders hoch ist, diese Frage ist erstmal nur interessehalber, aber sollte dort rechtlich was möglich sein biete ich natürlich als ersten dem beantwortenten anwalt an den Fall zu übernehmen.
02.05.2007 | 22:47

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zumindest zwei der genannten Gewerke (Maler, Heizung- und Sanitär) sind zulassungspflichtige Handwerksberufe, die nur mit einem Meistertitel oder - unter gewissen Voraussetzungen - auch von besonders erfahrenden Gesellen ausgeübt werden dürfen (vgl. § 1 Handwerksordnung). Die Fliesenlegertätigkeit ist nur noch eine anzeigepflichtige Tätigkeit (§ 18 Handwerksordnung).

Gegen Personen, die ohne Zulassung zulassungspflichtige Gewerbe betreiben oder die ohne Anzeige anzeigepflichtige Gewerke ausüben, kann ein Bußgeld verhängt werden. Hier ist die Anzeige beim Gewerbeamt oder der Polizei möglich, wenn Ihr Bekannter ohne Erlaubnis tätig ist. Diese Anzeige kann jeder erstatten.

Eine kostenpflichtige Abmahnung können Sie ihm nur erteilen, wenn Sie in einem der o.g. Handwerksberufe selbst tätig sind und Ihnen insofern ein Wettbewerbsnachteil durch die Tätigkeit Ihres Bekannten drohen würden.

Ich hoffe Ihnen einen entsprechenden Anhaltspunkt gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Eckart Johlige, Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 03.05.2007 | 18:25

Wie hoch wäre der Abmahnbetrag für den bekannten wenn eine Firma das über einen anwalt einklagt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.05.2007 | 20:01

Einen konkreten "Abmahnbetrag" kann man hier nicht benennen.

Ihr Bekannter müsste jedoch die notwendigen Anwaltskosten der Abmahnung tragen und kann unter Umständen auch zum Schadensersatz verpflichtet sein. Soweit sich Ihr Bekannter einer Vertragsstrafenregelung für den Fall der Wiederholung unterwirft, müsste er gegebenenfalls diesen Betrag bezahlen, wenn er erneut verstößt.

Unterwirft er sich nicht einer Vertragsstrafe und wird deshalb eine gerichtliche Verfügung notwendig, muss er im Wiederholungsfall damit rechnen, ein gerichtliches Zwangs- oder Ordnungsgeld zahlen zu müssen, das aber der Richter festsetzt.

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