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Arbeit und Studium

10.04.2016 10:40 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Evgen Stadnik


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich arbeite Vollzeit im öffentlichen Dienst. Zum SS 16 habe ich mich in Teilzeit an der Fern Uni eingeschrieben (Zwiethörer) und an einer Uni in Vollzeit (Ordentlich).
Meine Frage ist, ob das rechtlich in Ordnung ist, weil man ja denken könnte,dass wenn man in Vollzeit arbeitet, dass man kein Vollzeit- und Teilzeitstudium mehr machen darf?
Ist der Arbeitgeber zu informieren?
Evtl. was wäre möglich?

Mir ist es nur bekannt, dass wenn man mehr als 20 Stunden die Woche arbeitet, dass man Sozialabgaben zahlen muss.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie, wie geschildert, im Vollzeit bei einem Arbeitgeber tätig sind, ist es unerlässlich bei Ihrem Dienstherren einen Antrag auf die Erlaubnis einer Nebenbeschäftigung zu stellen. Der Antrag ist in der Regel formlos. Ferner ist zu beschreiben, dass die Nebentätigkeiten in einem engen Zusammenhang mit der verrichteten Arbeit in Vollzeit steht und keinerlei Arbeitsleistungsabfall durch diese erfolgen wird.

Insofern ist auch nur ein Studium in Teilzeit möglich, da einem Vollzeitstudium der Arbeitgeber in der Regel nicht zustimmen wird. Es sei den das Studium ist vom Arbeitgeber initiiert worden. Zwei Einschreibungen werden vom Arbeitgeber in der Regel nicht genehmigt.

Ich empfehle Ihnen sich umgehend mit Ihrem Dienstherren in Verbindung zu setzen und eine Erlaubnis im Hinblick auf das Studium einholen. Sollten Sie das nicht machen und dem Arbeitgeber wird dieser Umstand bekannt, zieht dies in der Regel arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben, bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und hoffe auf eine positive Bewertung Ihrerseits. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 10.04.2016 | 15:23

Danke für die Antwort.
Was bedeutet arbeitsrechtliche Konsequenzen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.04.2016 | 16:20

Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt:

Zum einen ist zu unterscheiden ob es sich um eine zulässige oder unzulässige Nebentätigkeit handelt. Eine zulässige Nebentätigkeit tangiert nicht das Hauptberufsverhältnis.
Dies ist allerdings am Einzelfall zu betrachten.
Eine unzulässige Tätigkeit könnte eine Abmahnung nach sich ziehen oder gar eine Kündigung. Die Kündigung ist aber nur bei einer Nebentätigkeit gerechtfertigt, wenn diese eine Konkurrenz für den Arbeitgeber darstellt. In Ihrem Fall dürfte dies nicht der Fall sein.
Ich hoffe Ihre Frage abschließend beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Evgen Stadnik
Rechtsanwalt

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.04.2016 | 23:05

Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt:

Zum einen ist zu unterscheiden ob es sich um eine zulässige oder unzulässige Nebentätigkeit handelt. Eine zulässige Nebentätigkeit tangiert nicht das Hauptberufsverhältnis.
Dies ist allerdings am Einzelfall zu betrachten.
Eine unzulässige Tätigkeit könnte eine Abmahnung nach sich ziehen oder gar eine Kündigung. Die Kündigung ist aber nur bei einer Nebentätigkeit gerechtfertigt, wenn diese eine Konkurrenz für den Arbeitgeber darstellt. In Ihrem Fall dürfte dies nicht der Fall sein.
Ich hoffe Ihre Frage abschließend beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Evgen Stadnik
Rechtsanwalt

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