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Arbeit im Ausland ohne Verlust der deutschen Aufenthaltserlaubnis


21.02.2005 23:20 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich bin Nicht-EU Bürgerin, habe aber eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis für die BRD und bin in einem Forschungsprojekt beschäftigt. Da dieses Projekt nun in die Schweiz verlegt wird, besteht für mich die Möglichkeit einer Weiterbeschäftigung in der Schweiz für ca. 1-2 Jahre. Ich fürchte aber, daß ich damit meine Aufenthaltserlaubnis für die BRD verliere. Meine Frage ist daher, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit ich trotz einer Aufenthalts-und Arbeitsgenehmigung für die Schweiz auch meine Aufenthaltserlaubnis für die BRD behalten kann? Reicht die Beibehaltung eines Erst- oder Zweitwohnsitzes in Deutschland, sowie regelmäßige Aufenthalte? Bestehen Sonderregelungen?
Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da Sie bereits eine unbefristetet Aufenthaltserlaubnis besitzen, kommt es bein einem nunmehrigen längeren Aufenthalt in der Schweiz darauf an, diese nicht zu verlieren.

In Ihrem Fall besteht jedoch keine Gefahr den unbefristeten Aufenthaltstitel (dieser gilt übrigens seit 01.01.2005 als sog. Niederlassungerlaubnis nach dem neuen AufenthG fort) zu verlieren. Die Niederlassungerlaubnis ist gem. § 9 AufenthG zeitlich und räumlich unbeschränkt. Sie können sich daher aufhalten, wo Sie wollen, ohne Ihre Niederlassungserlaubnis zu verlieren.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

Nachfrage vom Fragesteller 21.02.2005 | 23:39

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich bin nur ein wenig verunsichert, da ich auf einer Seite des Bundesministeriums gelesen habe, daß trotz der Niederlassungserlaubnis längere Aufenthalte außerhalb der BRD zum verlust der Niederlassungsbewilligung führen? Muß ich mir trotzdem keine Sorgen machen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.02.2005 | 23:42

Da die Niederlassungserlaubnis zeitlich und örtlich unbegrenzt ist, kann diese nicht entzogen werden.

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