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Approbation als Zahnarzt


| 14.02.2006 23:48 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht



Guten Abend.
Im Jahre 2000 kam ich als Spätausiedler nach Deutschland.Mein Zahnmedizunstudium absolvierte ich in Russland.Im Januar 2001 stellte ich Antrag auf Erteilung der zahnärztlichen Approbation.Eine vorübergehende Berufserlaubnis zur Ausübung des zahnärztlichen Berufes wurde mir erteilt,mit Aufforderung,eine Anpassungszeit aufzugeben und eine Kenntnisprüfung abzulegen.Ich arbeite ab 2003 in einer Zahnpraxis als Entlastungsassistent und meine Berufserlaubnis läuft im März ab.Ich möchte Sie fragen,ob es durch ein Gesetz festgelegt ist,dass meine zahnmedizinischen Kenntnisse in einem mündlichen,schriftlichen,praktischen Test geprüft werden müssen.
Ich bedanke mich im voraus
wadim

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Ich gehe davon aus, dass Sie Prüfungen meinen, die Sie durchlaufen müssen, um eine Approbation als Zahnarzt zu bekommen.

Entscheidend ist nun, ob Sie bereits die deutsche Staatsangehörigkeit erlangt haben.

Gemäß § 2 Abs.3 ZHG kann bei Staatsangehörigen von Drittländern die Approbation erteilt werden, wenn Sie eine außerhalb Deutschlands erworbene Ausbildung aufweisen können und die Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes gegeben ist.
Wie diese Gleichwertigkeit nachgewiesen wird, ist nicht geregelt.

Sie hatten angegeben, dass Ihnen eine Anpassungszeit aufgegeben wurde und Sie eine Kenntnisprüfung ablegen sollen.

Im ZHG besteht keine gesetzliche Regelung, wie die Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes nachgewiesen werden soll.
Aber auf eine Art und Weise muss dies geschehen.

Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Landesbehörde , wie Sie so etwas handhabt.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte.

Falls Sie noch Fragen haben sollten oder ich den Sachverhalt falsch verstanden haben sollte, können Sie sich jederzeit gerne an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 16.02.2006 | 11:36

Sehr geehrte Frau Gerlach,

vielen Dank für Ihre Antwort.
Zu meiner Frage möchte ich noch etwas konkretisieren.
Ich habe die deutsche Staatsangehörigkeit.Meine Ausbildung für die Ausübung des zahnärztlichen Berufes von der dafür damals zuständigen Behörde in vollem Umfang anerkannt.Die von dieser Behörde aufgegebene Anpassungszeit habe ich schon abgeleistet.
Die zuständige Behörde wurde inzwischen,in dieser Form aufgelöst.Nun wird mir die Gleichwertigkeitsprüfung von derZanärztekammer angeordnet.Und ich verstehe nicht ganz:Einerseits ist meine Ausbildung anerkannt und ich durfte in Deutschland als Zahnarzt arbeiten,andererseits muss ich noch eine anspruchsvolle Prüfung ablegen.Wenn im ZHG keine gesetzliche Regelüng besteht,die meinen Fall betrifft, könnte ich eventuell die Handhabung der Zahnärztekammer abstreiten und die Erteilung der Vollapprobation fordern?

Ich danke Ihnen nochmals für Ihre vollständige Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.02.2006 | 13:50

Sehr geehrter Fragesteller,

hierbei kommt es darauf an, inwieweit die Entscheidung der nun aufgehobenen Behörde bindend ist.
Ansonsten steht zur Überprüfung der Gleichwertigkeit der Ausbildung der nun zuständigen Behörde frei, mit welchen Mitteln sie diese Gleichwertigkeit überprüft.

Ihnen wünsche ich für Ihre Zukunft alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlac
Rechtsanwältin

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