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Anzeige wg. Fälschung von Daten


28.09.2007 12:16 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



Hallo,

wir haben eine Vorladung von der Polizei bekommen.

Ich wurde von einer ebay Käuferin angezeigt wg. fehlender Ware, das ist aber das geringste Problem, denn es handelt sich um ein Mißverständnis.

Allerdings lief der Account über den Namen meiner Mutter, aber unter unserer Adresse - somit die Fälschung der Daten, allerdings wussten meine Eltern das es diesen Account gab.

Der Polizeibeamte rief erst an und drohte mir wenn ich nicht zur Vernehmung erscheine, lässt er mich abholen. Meine Mutter hat ebenfalls eine Vorladung erhalten.

Wie verhalte ich mich am besten und zwar so das meine Eltern keine Probleme bekommen, denn letztlich ist das ja auf meinem Mist gewachsen. Meine Mutter ist übrigens als Mitbeschuldigte vorgeladen.

Wie gehen wir nun am besten vor?

Danke

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltschilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Zunächst weise ich darauf hin, dass für Sie als Beschuldigter einer Straftat keine Verpflichtung besteht, einer Ladung der Polizei zur Beschuldigtenvernehmung Folge zu leisten.
Im Übrigen steht Ihnen während des gesamten Verfahrens ein Auskunftsverweigerungsrecht zu. Das bedeutet, dass Sie keinerlei Angaben zur Sache machen müssen.
Sie sind allerdings verpflichtet, Angaben zur Person zu machen. Sie sollten der Polizei Ihren Namen, Ihre Anschrift, sowie Ihr Geburtsdatum mitteilen. Darüber hinaus gehende Angaben müssen und sollen Sie nicht tätigen.

Gleiches gilt auch für Ihre Mutter.

Weiterhin rate ich Ihnen dringend, über einen Strafverteidiger Akteneinsicht in die Ermittlungsakte zu nehmen. Gegebenenfalls kann im Anschluss an die gewährte Akteneinsicht schriftlich zur Sache Stellung genommen werden.
Gerne stehe auch ich Ihnen dahingehend zur Verfügung.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich ohne Kenntnis der Ermittlungsakte keine abschließende Einschätzung des Sachverhalts abgeben kann.
Unverbindlich teile ich Ihnen jedoch vorab mit, dass so Sie den Account mit Wissen Ihrer Mutter nutzten, diesseits kein Anhaltspunkt für eine Strafbarkeit ersichtlich ist.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Rechtsanwalt Kämpf - Strafverteidiger in München

Nachfrage vom Fragesteller 28.09.2007 | 12:34

Vielen Dank Herr Kämpf,

habe ich das jetzt richtig verstanden? Wir haben einen Account genutzt auf den Namen meiner Mutter, aber unter unserer Adresse - das hatte den einfachen Grund, wenn wir was kaufen wurde es auch richtig geliefert oder wenn es Probleme bei einem Verkauf gab, wurden nicht meine Eltern belästigt. Der Account wurde ja nicht zu Betrugszwecken sondern zur ganz normalen Abwicklung genutzt. Es ist also nicht strafbar das der Name unter unserer Adresse lief? Wie gesagt, meine Eltern wussten das, aber sie sollen KEINE Probleme bekommen.

Wir wollten eigentlich heute in den Urlaub fahren........was sollen wir nun tun? Der Polizeibeamte hat gesagt wenn ich am Montag den 08.10. nicht auf dem Revier erscheine, holt er mich persönlich ab........jetzt haben wir Angst und trauen uns gar nicht wegzufahren.

Kann ich Sie denn engagieren? Was kostet das? Wir haben aber auch eine Rechtsschutzversicherung.

Vielen Dank noch mal.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.09.2007 | 13:18

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen wie folgt beantworten möchte:

Bitte setzen Sie sich mit mir unter 089/ 228433-55 in Verbindung, um die weitere Vorgehensweise abzuklären.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Rechtsanwalt Kämpf - Strafrecht und Internetrecht in München

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