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Anzeige wg. Diebstahl - was tun?

16.01.2015 13:25 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Wie verhalten bei einer wahrheitswidrigen Beschuldigung und Anzeige?

Guten Tag,
heute morgen standen 2 Polizisten und ein Herr von der Stadt vor unserem Haus mit einem Durchsuchungsbefehl aufgrund einer Anzeige wegen Diebstahls . Kurz vorweg : Meine Freundin hatte einmal wöchendlich bei einem älteren Paar geputzt und diese Frau hat meine Freundin nun angezeigt weil Schmuck fehlt . Meine Freundin liegt gerad mit Unterzucker im Krankenhaus zu allem Übel . Ich zeigte den Beamten alles in der Wohnung und ihren PKW , natürlich wurde kein Schmuck gefunden da ich für meine Freundin die Hand ins Feuer legen würde , sie ist ehrlicher als ehrlich das weiss ich . Die Beamten waren auch höflich und meinten es kommt immer mal wieder vor das gerade ältere Menschen dann die Putzfrau oder ähnliches verdächtigen und Anzeigen . Da meine Freundin bis Sonntag morgen einen 72 Stunden Zuckertest hat kann ich ihr das dann auch erst sagen . Wie können wir weiter vorgehen ? Der Beamte der den Fall bearbeitet ist am Montag wieder im Revier und ich denke dann kommt es zu einer Anhörung im Krankenhaus oder auf dem Revier.....bitte um Hilfe

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihrer Sachverhaltsschilderung nach besteht weder Anlass übergroßer Sorge, noch das Erfordernis, Ihre Freundin im Krankenhaus damit zu konfrontieren.

Denn zum einen – falls überhaupt eine Anhörung im Krankenhaus oder auch bei Ihnen zu Hause beabsichtigt ist – hat Ihre Freundin das Recht, sich zur Sache nicht zu äußern. Dadurch entsteht ihr kein Nachteil.
Nur Angaben zur Person müssen gemacht werden.

Ansonsten weisen Sie (mit Vollmacht) bzw. Ihre Freundin – ggf. per Telefon – den Beamten darauf hin, dass Ihre Freundin durch eine/e Strafverteidiger/in Akteneinsicht fordern möchte und bis dahin sich nicht zu Sache äußert.

Wenn Ihre Freundin sich einen Anwalt nicht „leisten" kann, können Sie bzw. Ihre Freundin am besten schriftlich einen Aktenauszug bei der Staatsanwaltschaft (über die Polizei) anfordern oder selbst Einblick in die Akte nehmen und dann – bei klarer Tatsachenlage, den Tatvorwurf bestreiten.

Denn leider würden – auch bei einer Einstellung des Ermittlungsverfahrens – die Gebühren der Anwalt/in nicht ersetzt werden, es sei denn, den Anzeigeerstattern könnte Vorsatz nachgewiesen werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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