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Anzeige wegen sexueller Nötigung zurückziehen?

09.11.2011 10:43 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo,

ich bin in 3 Punkten angezeigt.
Hatte sehr große Probleme mit meiner Freundin gehabt und die Sache ist eskaliert.
Nun werde ich wegen sexueller Nötigung, Körperverletzung und Beleidigung angezeigt.
Da meine Freundin unter Schock und Tränen ausgesagt hat, schlussfolgerte die Polizei daraus, dass ich sie vergewaltigen wollte was nicht der Wahrheit entspricht.
Nun möchte meine Freundin ihre Aussage zurückziehen.
Hab ein Termin bei der Polizei gemacht.
Ein Beamter meinte Sie müsse eine Strafverzichtserklärung unterschreiben, jedoch der Sachbearbeiter sagt dass es sowas nicht gibt. Was ist jetzt war und was nicht.
Und was soll ich tun, damit ich aus der Sache wieder rauskomme.Meine Freundin hat auch ein Blatt unterschrieben, wo sie innerhal den 3 Monaten, ihre Aussage zurückziehen kann.

Helfen Sie mir bitte??
09.11.2011 | 11:32

Antwort

von


(2309)
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Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich ist bei kleineren Delikten, den sogenannten Antragsdelikten ein Strafantrag des Betroffenen erforderlich, der auch wieder zurückgezogen werden kann.

Wenn sich jedoch der Tatverdacht einer versuchten sexuellen Nötigung/Vergewaltigung aufdrängt, handelt es sich dabei um ein versuchtes Verbrechen, dessen Verfolgung nicht mehr von der Disposition der Parteien abhängt, also unabhängig von einer Anzeige/Strafantrag, da die Staatsanwaltschaft dann von sich aus ermittelt, da das öffentliche Interesse dies gebietet.

Die einzige Möglichkeit ist nunmehr, dass Sie Ihren Strafantrag und Ihre Aussage zurückzieht (Vordruck) und auch eine Erklärung abgibt, dass keine strafbare Handlung von Ihnen vorgelegen hatte.

Die Staatsanwaltschaft würde dies zwar auch nicht von wieteren Ermittlungen abhalten, jedoch könnte es dazu führen, dass diese irgendwann mangels Beweise aufgegeben werden müssen.

Es sollte jedoch auch Akteneinsicht beantragt werden, um noch einmal genau zu schauen, was Ihre Freundin dort bei der Polizei ausgesagt hat, damit sich nicht ein weiterer Tatverdacht der falschen Verdächtigung (§ 164 StGB) gegen Ihre Freundin aufdrängt.

Wenn Sie für diese Angelegenheit Hilfe benötigen sollten, stehe ich Ihnen gerne zur Seite.


ANTWORT VON

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