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Anzeige wegen falscher Verdächtigung erstatten.

| 13.07.2014 02:02 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Sehr geehrter Anwalt,
sehr geehrte Anwältin,

Ich wurde Ende Februar diesen Jahres von meiner Ex-Freundin wegen Nachstellung angezeigt. Ich habe bei meiner Beschuldigten-Vernehmung bei der Polizei ausgesagt und die Anzeige wurde einen Monat später von der StA fallengelassen.
Mitte April hat mich meine Ex-Freundin jedoch wieder wegen Nachstellung angezeigt und das nur, weil ich mich mit zwei Freundinnen in einer Gaststätte aufgehalten habe, wo sich meine Ex-Freundin auch befand. Es besteht keine einstweilige Verfügung. Bei ihrer eigenen Vernehmung hat sie jedoch nicht erwähnt, dass ich mich dort mit zwei Freundinnen getroffen habe, dies wurde jedoch von den beiden Zeuginnen, die sie angab, erwähnt. Sie hat mich wegen Nachstellung angezeigt, obwohl sie ganz genau wusste, dass ich mich dort mit zwei Freundinnen aufhielt. Nebenbei erwähnt: Ich wusste nicht, dass sich meine Ex-Freundin dort aufhält.
Weil sie falsche Behauptungen wider besseren Wissens(?) aufstellt, habe ich nun vor, eine Gegenanzeige wegen falscher Verdächtigung zu erstatten. Die Anzeige wollte ich erst erstatten, falls die Anzeige meiner Ex-Freundin fallengelassen werden sollte, wovon mein momentaner Anwalt ausgeht und auch schon bei der StA einen Antrag eingereicht hat, die Anzeige fallenzulassen.

Nach kurzer Schilderung des Falls die Frage: Würde ich mit einer Anzeige wegen falscher Verdächtigung durchkommen?


Mit freundlichen Grüßen
13.07.2014 | 07:45

Antwort

von


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85232 Unterbachern
Tel: 08131/3339361
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Sehr geehrter Fragesteller,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Der Tatbestand der falschen Verdächtigung ist meiner Meinung nach gegeben, da Ihrerseits der Tatbestand der Nachstellung nicht erfüllt ist. Hierzu wäre zunächst eine Beharrlichkeit erforderlich, die bei einem zufälligen Treffen in der selben für jedermann zugänglichen Einrichtung wie einer Gaststätte im Februar und im April, also etwa drei Monate später nicht gegeben ist. Zudem müssten Sie durch das Nachstellen die Lebensgestaltung Ihrer Ex-Freundin schwerwiegend beeinträchtigt haben. Diesbezüglich fehlen jegliche Anhaltspunkte.

Wider besseren Wissens wird eine Verdächtigung erhoben, wenn sie objektiv falsch ist - dies ist hier der Fall - und der Anzeigenerstatter, also hier Ihre Ex-Freundin - Kenntnis von der Unrichtigkeit hatte. Auch Letzteres ist hier gegeben, da Ihre Ex-Freundin wohl wusste, dass Sie sich nicht wegen ihr in der Gaststätte aufhielten, sondern quasi zufällig dort waren. Möglicherweise wurde die Einstellungsverfügung entsprechend begründet.

Eine Strafanzeige könnten Sie auch gleich stellen und müssten nicht die Einstellungsverfügung zuwarten, allerdings wird in diesem Verfahren dann das Verfahren wegen des Nachstellens abgewartet werden.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 15.07.2014 | 00:16

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