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Anzeige wegen Verdacht auf Voruntreuung von Arbeitsentgelt


23.09.2006 13:23 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo!

Ich war vom 23.04.2002 - 14.07.2003 selbstständig als Frachtführer bei einem Paketdienst mit einem Angestellten.
Danach habe ich mich arbeitslos gemeldet.
Am 22.02.2006 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet, da ich bis dahin immer noch arbeitslos war.
Ab dem 03.07.2006 arbeite ich nun wieder, so dass von dem Lohn auch eine Teil gepfändet werden kann.

Nun kommt meine Frage: Ich habe nun gestern eine Vorladung von der Polizei bekommen wegen Verdachts des Vorenthaltens /Veruntreuung von Arbeitsentgelt in der Zeit von 01.01.2006 - 22.02.2006.
Jetzt muss ich mich dazu äußern, weiß aber überhaupt nicht, was das heißt. Habe mich im Internet schlau gemacht, aber verstehen tue ich das nicht.
Die Selbständigkeit liegt schon lange zurück, der Insolvenzverwalter von mir hat auch nichts geschrieben.
Die Anzeige kam auch erst gestern, obwohl der Zeitraum schon Anfang des Jahres war.
Ich weiß nun nicht,ob ich einfach alleine hingehen soll und sagen wie es ist oder besser mit Anwalt.

Eine Antwort wäre super nett

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Sehr geehrter Fragesteller,
die von Ihnen aufgeworfene Frage beantworte ich - in der gebotenen Kürze - wie folgt:

Ich würde Ihnen raten, in der Sache einen Anwalt aufzusuchen. Der Tatbestand des Vorbehaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt (§ 266a StGB) ist, wie Sie sehen können, ein sehr umfangreicher Tatbestand mit einer Unzahl verschiedener Begehungsweisen. Grund für die Anzeige kann von hier aus nicht benannt werden. Häufig ist es jedoch so, dass Beträge zur Krankenkasse nicht gezahlt wurden oder ähnliches. Diese liegt wiederum häufig daran, dass es versäumt wurde, bei der Krankenkasse die Beendigung eines Arbeitsverhältnis anzuzeigen. Solche Fälle lösen sich daher oft bereits im Ermittlungsverfahren.

Ich würde daher einen Anwalt darum bitten, zunächst Akteneinsicht zu beantragen, um prüfen zu können, worin überhaupt der Tatvorwurf liegt. Der Polizei würde ich mitteilen, dass Sie nicht erscheinen werden und einen Anwalt mit der Sache beauftragt haben. Ein Pflicht zum Erscheinen der Polizei besteht nicht. Es dürfen auch keine nachteiligen Folgen aus dem Nichterscheinen abgeleitet werden.

Für Rückfragen stehe ich zu Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Pilgermann, Rechtsanwalt
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